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세기전환기와 20세기 초 주체 위기의 다양한 양상들은 궁극적으로 붕괴된 자아와 창조적 자아의 긴장 관계에 놓여 있다. 고트프리트 벤에게도 자아가 어떻게 생겨나고 무엇을 의미하는지에 관한 질문은 그의 작품들을 관통하는 화두이다. 특히 브뤼셀 체류 시기에 집필된 다섯 편의 노벨레로 이루어진 ‘뢴네-노벨레’ 연작(1915-1916)은 그가 써 내려간 “자아의 이력서”의 첫 장을 장식한다. 첫 번째 노벨레 「뇌」의 주인공 의사 뢴네는 ‘뇌’로 대변되는 의식/인식에 대한 근본적 회의를 표명하며 ‘흐물흐물한 뇌’ 대신에 상상력의 활성화에 대한 은유이기도 한 “푸른 아네모네 검”을 손을 쥐게 된다. 「정복」에서 뢴네는 주변 세계에 대한 지각과 인식, 행복의 향유가 좌절되는 것을 경험한다. 그 결과 「여행」에서는 합리성과 논리의 대척점에 있는 꿈과 환각, 도취를 향한 퇴행적 갈망이 증대한다. 「섬」에서 뢴네는 순수한 지각과 연상을 토대로 “새로운 구문론”을 창조하고자 시도하면서 현존재에 대한 긍정과 ‘말’을 통한 창조적 힘을 인식한다. 마지막 노벨레 「생일」에서 서른 살을 맞은 뢴네는 스스로 새로운 현실을 구축하고 창조하는 “자율적인 형성자”로서의 면모를 보여준다. 이렇듯 뢴네라는 인물은 위기에 처한 현대적 자아가 창조적 시적 자아로 변모되는 과정을 보여준다. 자아붕괴는 오히려 자아구축의 창발적 계기로 작용한 것이다. 그렇지만 이는 완결된 자아의 구축으로 귀결되는 것이 아니라 “하나의 시작”으로 간주되어야 한다. 자아에 관한 질문은 자아의 영속성과 변주의 창조적 긴장관계 속에서 계속 새롭게 제기될 것이기 때문이다.
Die verschiedenen Aspekte der Subjektkrise um die Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurzeln im Spannungsfeld von zerfallenem Ich und schöpferischem Ich. Auch bei Gottfried Benn durchdringt die Frage nach dem Ich sein Gesamtwerk. Vor allem der ‘Rönne-Novellen-Zyklus’(1915-1916), der während seines Brüsseler Aufenthalts entstand, markiert die Geburtsstunde seines lyrischen Ich. In der ersten Novelle Gehirne äußert der Protagonist, ein junger Arzt namens Rönne, eine grundsätzliche Skepsis gegenüber dem Bewusstsein bzw. dem Gehirn. Statt seines eigenen mürben Gehirns greift er nach dem “blauen Anemonenschwert”, einer Metapher für die Aktivierung der Vorstellungskraft. In Die Eroberung erlebt Rönne das Scheitern in der Wahrnehmung und Erkenntnis der ihn umgebenden Welt. In der nächsten Novelle Die Reise verstärkt sich seine regressive Sehnsucht nach Traum und Rausch. In Die Insel versucht Rönne, eine “neue Syntax” auf der Grundlage reiner Wahrnehmung und Assoziation zu erschaffen, und erkennt dabei die Bedeutung des Daseins und die schöpferische Kraft der Worte. In der letzten Novelle Der Geburtstag zeigt sich der nun dreißigjährige Rönne als “autonomer Gestalter”, der eine neue Realität konstruiert und erschafft. So veranschaulicht dieser Zyklus den Prozess, durch den sich das krisengeschüttelte Ich allmählich in das schöpferische Ich verwandelt. Der Zusammenbruch des Ich dient dabei als kreativer Katalysator zur Selbstkonstruktion. Dies sollte jedoch nicht zum endgültigen Aufbau des Ich führen, sondern vielmehr als dessen Beginn betrachtet werden. Denn die Frage nach dem Ich wird im kreativen Spannungsfeld zwischen Permanenz und Varianz des Ich immer wieder neu aufgeworfen.*표시는 필수 입력사항입니다.
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