Whistleblowing ist ein Phanomen, dem sich Staat und Gesellschaft seit langem stellen mussen. Doch wie werden Whistleblower aus verfassungsrechtlicher Perspektive in Deutschland geschutzt? Inwiefern setzen sich die Grundrechte des Whistleblowers gegen kollidierende Rechtsguter und Interessen durch? Das vorliegende Werk behandelt die Zulassigkeit von Whistleblowing umfassend und untersucht, welchen Grundsatzen und Abwagungskriterien hierbei Bedeutung zukommt.
≫The Constitutional Protection of Whistleblowers≪: Whistleblowing is a phenomenon that state and society have had to face for a long time. But how are whistleblowers protected under the German constitution? To what extent do the fundamental rights of whistleblowers prevail against conflicting legal interests? This work deals comprehensively with the admissibility of whistleblowing from a constitutional point of view and examines which principles and balancing criteria are important in this context.
Whistleblowing ist ein Phanomen, dem sich Staat und Gesellschaft seit langem stellen mussen. Mitarbeiter, die auf interne Missstande hinweisen, mussen oft Repressalien in Kauf nehmen, obwohl sie die doch so oft geforderte Zivilcourage aufbringen. Bis heute hat der Gesetzgeber auch kein allgemeines Hinweisgeberschutzgesetz erlassen. Aus verfassungsrechtlicher Perspektive weist die Thematik vielschichtige Facetten auf, die in dieser Arbeit umfassend untersucht werden: So lasst sich nicht nur zwischen internem und externem Whistleblowing, sondern auch zwischen dem privaten Sektor und dem offentlichen Dienst differenzieren. Ferner stellt sich die Frage, ob in bestimmten Situationen nicht sogar eine Pflicht zum Whistleblowing besteht. Welche Grundsatze und Abwagungskriterien hierbei zu beachten sind, wird in der Arbeit ausfuhrlich behandelt.
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