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Geleitwort
Vorwort
Inhalt
Abkürzungen
Einleitung
A. Einführung
B. Stand der Wissenschaft
C. Gang der Untersuchung
D. Methodik
Ka pitel 1 Fairness im Recht
A. Einführung
B. Phänomenologie
C. Bedeutung
D. Conclusio
Kapitel 2 Fairness als normatives Brückenprinzip rechtspluralistischer
Marktordnung
A. Annäherung
B. Rechtspluralismus
C. Rekonstruktion
D. Conclusio
Kapitel 3 Steuerungsdimension: Fairness als Meta-Regulierung
A. Normativität
B. Regulierungstheorie
C. Anwendung
D. Conclusio
Kapitel 4 Rezeptionsdimension: Anständige Marktgepflogenheiten
im staatlichen Recht
A. Revitalisierung
B. Dogmatik
C. Anwendung
D. Conclusio
Zusammenfassung in Thesen
Literatur
Sachregister

이용현황보기

Fairness als Rechtsprinzip : die anständigen Marktgepflogenheiten der Digitalwirtschaft 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.
등록번호 청구기호 권별정보 자료실 이용여부
0003055832 LM 343.07 -A24-1 서울관 법률정보센터(206호) 북큐레이션
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출판사 책소개

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Von Plattformmarkten bis zu Kunstlicher Intelligenz erscheint Fairness als das Leitmotiv fur die Regulierung der digitalen Wirtschaft. Was aber bedeutet der schillernde Begriff im Recht? Dieser sowohl aus grundlagen­wissen­schaftlicher als auch praktischer Sicht drangenden Frage geht die Doktorarbeit Fairness als Rechtsprinzip nach. Auf Basis eines interdisziplinaren Ansatzes entwirft sie eine neue, ubergreifende Fairness-Theorie fur das wettbewerbsbezogene Wirtschaftsrecht (Lauterkeits-, Kartell-, Immaterialguter-, Geschaftsgeheimnis-, Vertrags-, Antidiskriminierungs- und Datenschutzrecht). Im Zentrum steht die Idee einer modernisierten Ruckbesinnung auf die klassische Formel des Art.10bis Abs. 2 PVU, wonach unfair competition jedes Wettbewerbsverhalten ist, das den anstandigen Gepflogen­heiten in Handel und Gewerbe zuwiderlauft.?

Die in Wissenschaft und Praxis zuletzt in den Hintergrund getretene Annahme, es handele sich bei dieser Definition um einen kontrollierten Verweis auf außerrechtliche, gesellschaftliche Ordnungsgefuge, bedarf im Angesicht gesellschaftlicher Entwicklungen von Globalisierung und Digitalisierung neuer Aufmerksamkeit. Denn die Globalisierung bringt es mit sich, dass transnational agierende Unternehmen die Ordnung des Welthandels maßgeblich mitpragen. Die Digitalisierung fuhrt dazu, dass sich gesellschaftliche Steuerungsmacht mehr und mehr auf private Marktakteure verlagert, die mittels Kunstlicher Intelligenz grenzenloses Wissen sammeln und die algorithmischen Infrastrukturen einer zunehmend software-basierten Welt beherrschen.

Dieser soziologische Befund bedarf einer differenzierten Reaktion durch das Recht als Instanz der gemeinwohlorientierten Gesellschaftsordnung. Die vorliegende Arbeit weist dem Fairness-Prinzip vor diesem Hintergrund die Aufgabe zu, als normatives Bruckenprinzip zwischen Recht und Gesellschaft das Zusammenspiel staatlicher und nicht-staatlicher Marktverhaltensordnung in gemeinwohldienliche Bahnen zu lenken. Durch kontrollierte Rezeption legitimer nicht-staatlicher Normen im staatlichen Recht einerseits und gemeinwohlorientierte Steuerung nicht-staatlicher Normen durch progressive Strategien der Meta-Regulierung andererseits sichert es die Anstandigkeit der Marktgepflogenheiten der Digitalwirtschaft.