Schriften zum deutschen und internationalen Unternehmens- und Wirtschaftsstrafrecht ; Band 1
표준번호/부호
ISBN: 9783756010806 ISBN: 9783748941064
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MONO22024000000956
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Dissertation Universität Köln 2022. Includes bibliographical references.
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Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 21 Einleitung 29 I. Einführung 29 II. Begriffsklärung und Gang der Darstellung 32 1. Eingrenzung des Themas 32 2. Gang der Darstellung 34 1. Teil: Problemaufriss und Grundlagen der Verbandssanktionierung 37 A. Problemaufriss 37 I. Kriminalität ohne Grenzen 37 1. Wirtschaften im Zeitalter der Globalisierung: Transnationale Unternehmen 37 2. Transnationale Kriminalität 43 3. Transnationale Verbandskriminalität 45 II. Interessenlage 50 1. Staatliche Perspektive 50 2. Unternehmerische Perspektive: Im Netz der Strafgewalten 61 3. Geschädigtenperspektive 68 III. Zwischenergebnis: Besondere Problemlage 71 B. Strafrechtliche Verantwortlichkeit von Verbänden 73 I. Diskussion um eine echte Unternehmensstrafe 74 1. Zur Handlungs- und Schuldfähigkeit von Verbänden 75 2. Weitere Einwände 79 3. Zwischenergebnis 81 II. Modelle der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Verbänden 81 1. Zurechnungsmodelle 83 2. Originäre Unternehmensschuld 97 3. Offene Modelle: Niederlande und Belgien 102 2. Teil: Verbände im Völkerrecht und Völkerstrafrecht 105 C. Völkerrechtssubjektivität und völkerstrafrechtliche Haftung 105 I. Transnationale Unternehmen als Völkerrechtssubjekte? 105 1. Theorie vom „beschränkt völkerrechtlichen Vertrag“ 107 2. Völkerrechtliche Rechte- und Pflichtenträgerschaft 109 3. Zwischenergebnis 116 II. Transnationale Unternehmen im Völkerstrafrecht 117 1. IMG-Statut 117 2. IStGH, ICTYund ICTR: Fehlende Zuständigkeitseröffnung 118 3. SCSLundSTL 120 4. Zwischenergebnis 127 III. Die Staaten in der Verantwortung 128 3. Teil: Jurisdiktionskonflikte bei der Sanktionierung von Verbänden 133 D. Strafrechtsanwendungsrecht als Schlüssel 133 I. Transnationales Strafrecht und Strafrechtsanwendungsrecht 133 II. Grenzen der Strafgewalterstreckung 135 1. Völkerrechtliche Grenzen 135 2. Die Verankerung von Verbandsinteressen in Völkerrecht und Verfassungsrecht 168 3. Österreich 188 E. Im Fokus: Territorialitätsprinzip und aktives Personalitätsprinzip 193 I. Territorialitätsprinzip: Der Tatort der Verbandsstraftat 193 1. Der Erfolgsort einer Verbandsstraftat 194 2. Der Handlungsort einer Verbandsstraftat 198 II. Aktives Personalitätsprinzip: Die Staatszugehörigkeit von Verbänden 214 1. Strafverfolgung von Verbänden aufGrundlage des aktiven Personalitätsprinzips 215 2. Die Staatszugehörigkeit eines Verbands 217 3. Stellungnahme: Sitztheorie vs. Gründungstheorie 230 4. Exkurs: Unionsrecht 235 5. Zwischenergebnis 241 4. Teil: Der Anwendungsbereich im deutschen Verbandssanktionenrecht 243 F. Der Anwendungsbereich de lege lata 243 I. Verantwortlichkeit von Verbänden nach §§ 30,130 OWiG 243 1. Adressat: Juristische Person oder Personenvereinigung 245 2. Voraussetzungen der Verbandsgeldbuße 246 3. Verbandsgeldbuße 250 4. Verfahren 253 5. Dogmatische Einordnung 256 II. Transnationaler Geltungsbereich der §§ 30,130 OWiG 258 1. Bestimmung des transnationalen Geltungsbereichs in Abhängigkeit von der Bezugstat 258 2. Bestimmung des transnationalen Geltungsbereichs nach § 5 OWiG 264 3. Bestimmung des transnationalen Geltungsbereichs über §§ 3 ff. StGB 265 4. Zwischenergebnis: Offene Fragen 266 G. Der Anwendungsbereich de lege ferenda 267 I. Modernisierung der Verbandssanktionierung 267 II. Vorschläge zur Konzeption eines Unternehmensstrafrechts in Deutschland 271 1. Modelle originärer Verbandsschuld 272 2. Zurechnungsmodelle 273 III. Rechtspolitische Initiativen 275 1. NRW-Entwurf 277 2. Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes 289 3. Münchner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes 295 4. Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität der Wirtschaft 303 IV. Stellungnahme 317 1. Eigenständige Regelung von Verbandssanktionierung und räumlichem Anwendungsbereich 317 2. Vorschläge für den transnationalen Geltungsbereich 319 3. Beispielregelung 321 5. Teil: Ausblick 325 H. Vorschläge zum Umgang mit Jurisdiktionskonflikten 325 I. Beschränkung der Ausübung der Strafgewalt 326 II. Transnationales Doppelbestrafungsverbot 328 1. Internationale Ebene 328 2. Europäische Union und Schengen-Raum 329 3. Stellungnahme 332 III. Anrechnungsprinzip 337 IV. Entkopplung von Forumstaat und anwendbarem Recht 338 V. Prozedurale Ansätze 340 VI. Materielle Ansätze 345 VII. Mischmodelle 349 1. Der Vorschlag von Zimmermann 350 2. Der Vorschlag von Thorhauer 352 3. Der Vorschlag der AIDP 355 4. Zwischenergebnis 356 VIII. Zwischenergebnis 357 I. Die Strukturierung von Jurisdiktionskonflikten bei der Verbandssanktionierung 358 I. 1. Stufe: Hierarchisierung und Ausfüllung der Anknüpfungspunkte 360 1. Territorialitätsprinzip 360 2. Aktives Personalitätsprinzip 366 3. Staatsschutzprinzip und passives Personalitätsprinzip 368 4. Universalitätsprinzip 368 II. 2. Stufe: Konsultationen 369 III. Nebenregelungen 371 IV. Zusammenfassung 372 Schlussbemerkungen 375 Literaturverzeichnis 379
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Transnationale Regelungen im Verbandssanktionenrecht : ein Beitrag zur Zuständigkeitsabgrenzung bei Verbandsstraftaten 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.
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LM 345.430268 -A24-1
서울관 법률정보센터(206호)
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출판사 책소개
Durch Jurisdiktionskonflikte bei der Sanktionierung transnational agierender Wirtschaftsunternehmen werden haufig nicht nur die staatlichen Strafverfolgungsorgane, sondern auch die Unternehmen stark belastet. Fur alle Beteiligten ware es von Vorteil, wenn vorhersehbar ware, welche Staaten jeweils fur die Sanktionierung zustandig sind. Dabei sind neben einer volkerrechtlichen Abstimmung auch Anpassungen auf Ebene des nationalen Strafrechtsanwendungsrechts notig. Die Arbeit untersucht die Anforderungen an die Ausgestaltung der im Vordergrund stehenden Anknupfungspunkte und entwickelt Losungsvorschlage fur die Bestimmung der Zustandigkeit bei transnationalen Verbandsstraftaten sowohl fur das deutsche Recht als auch fur das Volkerrecht.