Dissertation Universität Würzburg 2024. Includes bibliographical references and index.
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Einleitung und Gang der Darstellung 31 Aktuelle Relevanz des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes 34 I Entwicklung der Anzahl an Rechtsbehelfen nach dem UmwRG 35 II Entwicklung der Erfolgsquote von Umweltverbandsklagen 36 III Entwicklung der Klagegegenstände von Umweltverbandsklagen 38 IV Bedeutung vor dem Hintergrund von Klimaschutzzielen 40 Ziele dieser Untersuchung 41 I Überprüfen und Fortfuhren der bisherigen Erkenntnisse 42 II Versuch des Schließens von Erkenntnislücken 42 III Analyse von Rechtsbehelfen gegen Windenergievorhaben 44 Methodik der Datenerhebung und -auswertung 44 I Recherche in der Datenbank juris 45 II Unberücksichtigte Entscheidungen 46 III Kategorisierung der Entscheidungen 48 1 Rechtsbehelfe insgesamt 49 a) Aktivlegitimierte 49 b) Erfolg 49 c) Klage- bzw Antragsgegenstand 50 2 Rechtsbehelfe gegen Windenergievorhaben 51 a) Zusätzliche Oberkategorien 51 b) Analyse und Auswertung der Rügen 51 c) Analyse und Auswertung der Rügeschwerpunkte 52 Struktur der Arbeit 53 1 Kapitel Effektiver Umweltschutz durch Klagerechte von Umweltverbänden und Individualpersonen 54 Vollzugsdefizit im Umweltrecht als Ausgangslage für die Erweiterung des Gerichtszugangs in Umweltangelegenheiten 54 Stationen der Erweiterung des Gerichtszugangs im Umweltvölkerrecht und Umweltrecht der Europäischen Union 57 I Die Deklaration von Stockholm von 1972 57 II Die Deklaration von Rio von 1992 58 III Die Aarhus-Konvention von 1998 60 1 Die drei Säulen der Aarhus-Konvention 60 a) Zugang zu Umweltinformationen, Art 4f AK 60 b) Öffentlichkeitsbeteiligung, Art 6 ff AK 61 c) Gerichtszugang bei Verletzung von Beteiligungsrechten, Art 9 AK 61 aa) Verstoß gegen Recht auf Umweltinformationen, Art 9 Abs 1 AK 61 bb) Verletzung von Öffentlichkeitsbeteiligungsrechten, Art 9 Abs 2 AK 61 cc) Verstoß gegen sonstige Umweltvorschriften, Art 9 Abs 3 AK 62 2 Rechtswirkung gemäß EuGH-Rechtsprechung 62 IV Umsetzung der Aarhus-Konvention in Unionsrecht 64 C Erweiterung des Gerichtszugangs in Umweltangelegenheiten durch das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz 66 I Ausgangslage: Verbandsklage nach dem BNatSchG 67 II Das Umweit-Rechtsbehelfsgesetz 2006 68 1 Inhalt und kritische Begleitung 68 a) Sachlicher und zeitlicher Anwendungsbereich, §§1,5 UmwRG 2006 .7 69 b) Rügebefugnis und Begründetheitsmaßstab von Rechtsbehelfen anerkannter Umweltvereinigungen, § 2 Abs 1, 2, 5 i V.m. § 3 UmwRG 2006 69 c) Regelung zur materiellen Präklusion, § 2 Abs 3 UmwRG 2006 72 d) Abweichende Widerspruchs- und Klagefrist nach § 2 Abs 4 UmwRG 2006 73 e) Rügefähigkeit von UVP-Verfahrensfehlern, § 4 Abs 1 S 1, Abs 3 UmwRG 2006 .' 73 2 Vorgaben der TRIANEL-Entscheidung des EuGH, 11.5.2011 74 a) Vorlage durch das OVG Nordrhein-Westfalen 74 b) Entscheidung des EuGH 75 III Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz 2013 76 1 Rechtsänderungen und kritische Begleitung 76 a) Erweiterter sachlicher und zeitlicher Anwendungsbereich, § 1 Abs 1, § 5 UmwRG 2013 76 b) Klarstellung des Verhältnisses zum BNatSchG, § 1 Abs 3 UmwRG 2013 76 c) Erweiterte Rügebefugnis und erweiterter Prüfungsumfang der Begründetheit bei Rechtsbehelfen von Umweltverbänden, § 2 Abs 2, 5 UmwRG 2013 77 d) Erweiterung der absoluten Verfahrensfehler, § 4 Abs 1, 3 UmwRG 2013 ' 77 e) Neue Bestimmungen zur Anwendung der VwGO, § 4a UmwRG 2013 ‘ 78 2 Vorgaben der Altrip-Entscheidung des EuGH, 7.11.2013 79 a) Vorlage durch das BVerwG 80 b) Entscheidung des EuGH 80 3 Entscheidung des Aarhus-Compliance-Committee und Beschluss der Vertragsstaatenkonferenz der Aarhus-Konvention, 2013/2014 81 IV Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz 2015 82 1 Rechtsänderungen und kritische Begleitung 82 a) Neufassung der Regelung zu Verfahrensfehlern, § 4 Abs 1 und la, 3 UmwRG 2015 82 b) Erweiterung des zeitlichen Anwendungsbereichs, § 5 Abs 1 UmwRG 2015 84 2 Urteil des EuGH im Vertragsverletzungsverfahren, 15.10.2015 85 a) Beschwerde der Kommission 85 b) Entscheidung des EuGH 86 V Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz 2017 87 1 Rechtsänderungen und kritische Begleitung 87 a) Erweiterung des sachlichen Anwendungsbereichs, § 1 UmwRG 87 b) Erweiterung der Rügebefugnis von Umweltverbänden, § 2 Abs 1 UmwRG 88 c) Schlechterstellung von Individualklägern durch § 4 Abs 4 UmwRG 89 d) Streichung von Präklusionsregelung und Einfügen von Missbrauchsklausel, § 5 UmwRG 89 e) Streichung von § 4a UmwRG und Klagebegründungsfrist in § 6 UmwRG 90 f) Regelung zur materiellen Verfahrensfehlerheilung, § 7 Abs 5 UmwRG 91 g) Zeitlicher Anwendungsbereich in § 8 UmwRG 92 2 Urteil des EuGH vom 28.5.2020 92 a) Vorlage durch das BVerwG 93 b) Entscheidung des EuGH 94 D Zwischenergebnis: Schaffung der Grundlagen für effektiven Umweltschutz mit Ausweitung der Klagerechte 94 2 Kapitel Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz in der Rechtspraxis 98 A Entwicklung der Rechtsbehelfe insgesamt in Abhängigkeit zu den Gesetzesänderungen am UmwRG 98 I Entwicklung der Anzahl an Entscheidungen zu Rechtsbehelfen nach dem UmwRG 99 II Verteilung auf die Untersuchungsgruppen 100 III Entwicklung der Erfolgsquote 102 IV Schwerpunkt der Antrags-und Klagegegenstände 105 B Entwicklung der Rechtsbehelfe nach dem UmwRG gegen Windenergievorhaben in Abhängigkeit zu den Änderungen am UmwRG 113 I Entwicklung der Anzahl an Entscheidungen zu Rechtsbehelfen gegen immissionsschutzrechtliche Genehmigungen von Windenergieanlagen 114 II Verteilung auf die Untersuchungsgruppen 115 III Entwicklung der Erfolgsquote 117 IV Entwicklung der Rügeschwerpunkte 119 1 Gesamtentwicklung der Rügeschwerpunkte 119 2 Entwicklung der Rügeschwerpunkte im Rahmen der UVP 126 C Zwischenergebnis: Schwerpunkt des Einsatzes des UmwRG bei Windenergievorhaben 130 3 Kapitel Das Dilemma des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes am Beispiel von Windenergievorhaben 132 A Erforderlichkeit des Ausbaus von Windenergieanlagen aufgrund von Verpflichtungen im Energierecht 132 I Völkerrechtliche Verpflichtungen im Bereich des Energierechts 133 1 Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration als Zielvorgabe der Klimarahmenkonvention von 1992 134 2 Rechtsverbindliche Treibhausgas-Minderungsverpflichtung durch die Kyoto-Protokolle 136 3 Verpflichtung zur Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5-2°C durch das Pariser Klimaabkommen von 2015 137 II Unionsrechtliche Verpflichtungen im Bereich des Energierechts 139 1 Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen als Zielbestimmung der EU gemäß Art 191 i.V.m 194 AEUV 139 2 Maßnahmen im Bereich des Energierechts der EU zur Förderung des Klimaschutzes 140 a) Verpflichtung zur Erhöhung des Anteils der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen durch die Ökostrom-RL von 2001 140 b) Verpflichtung zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien durch die Erneuerbare-Energien-Richtlinien von 2009 und 2018 140 aa) Anteil der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen 18 % bis 2020 nach der Erneuerbare-Energien-Richtlinie von 2009 141 bb) Anteil der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen 32% bis 2030 nach der Erneuerbare-Energien-Richtlinie von 2018 142 III Nationale Verpflichtungen im Bereich des Energierechts 142 1 Rechtspolitische Entscheidungen für den verstärkten Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen 143 a) Klimaschutzprogramme in Erfüllung der Verpflichtungen der Kyoto-Protokolle 143 aa) Entscheidung zum Ausbau der Stromerzeugung aus Windkraft Ende 1980 143 bb) Klimaschutzprogramm zur Erhöhung der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen schrittweise bis 2010 144 cc) Energiekonzept zur schrittweisen Erhöhung der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen bis 2050 145 b) Klimaschutzprogramme zur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen 146 aa) Bestätigung der Erhöhung des Anteils der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen mit dem Klimaschutzplan 2050 146 bb) Nationales Klimaschutzprogramm 2019 147 2 Förderung der Stromerzeugung aus Windenergie durch das EEG 147 a) Schaffung von Investitionsanreizen durch Vergütungspflicht von Windenergielagenbetreibern mit dem EEG 2000 147 b) Konkrete Ausbauziele für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen 148 c) Konkretes Ausbauziel von Windenergieanlagen mit dem EEG 2017 149 d) Konkretes Ausbauziel von Windenergieanlagen mit dem EEG 2021 149 3 Einfach-gesetzliche Verankerung von Klimaschutzzielen im Klimaschutzgesetz 150 IV Zwischenergebnis: Nationale Entscheidung zum verstärkten Bau von Windenergieanlagen 151 B Zielkonflikte aufgrund der Erfordernisse zur Vereinbarkeit von Windenergievorhaben mit sonstigem Umweltrecht 153 I Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) 153 1 Die rechtlichen Anforderungen an die UVP von Windenergievorhaben 155 a) UVP-Vorprüfung bei Windfarmen unter 20 Windenergieanlagen 155 aa) Standortbezogene UVP-Vorprüfung 155 bb) Allgemeine UVP-Vorprüfung 156 cc) UVP-Vorprüftmg bei Änderungsvorhaben 157 b) UVP bei Windfarmen mit mehr als 20 Windenergieanlagen 157 2 Schwierigkeiten bei der Anwendung der rechtlichen Anforderungen an die UVP von Windenergievorhaben 159 a) Einordnung von Windenergieanlagen als Windfarm 159 aa) Kriterien der Rechtsprechung des BVerwG bis zur UVPGNovelle2017 160 bb) Legaldefinition durch den Gesetzgeber in § 2 Abs 5 UVPG der UVPG-Novelle 2017 162 cc) Verbleibende Anwendungsschwierigkeiten 163 b) Durchführung von UVP-Vorprüfungen 165 aa) Prüfungsumfang bei standortbezogener UVP-Vorprüfung 165 (1) Berücksichtigung der verfahrenslenkenden Funktion 165 (2) Prüfung anhand der Schutzkriterien der Nr 2.3 Ani 3 UVPG 167 (3) Restriktive Berücksichtigung artenschutzrechtlicher Belange 168 bb) Der Begriff der Erheblichkeit des § 7 Abs 1 S 3 und Abs 2 S 5 UVPG ' 169 (1) Prüfung anhand von geplanten Vorkehrungen i S.d § 7 Abs 5 S 1 UVPG 170 (2) Leitlinien der Rechtsprechung 170 (3) Fallgruppen nach materiellem Zulassungsrecht 171 c) Dokumentationspflicht im Rahmen von vollständiger UVP 172 3 Zwischenergebnis: Verbleibende Anwendungsschwierigkeiten 173 II Wirkungen des Artenschutzrechts 175 1 Die artenschutzrechtlichen Vorgaben an Windenergievorhaben 175 a) Das Tötungsverbot des § 44 I Nr 1 BNatSchG 175 aa) Verstoß bei signifikant erhöhtem Tötungsrisiko von Vögeln 176 bb) Rechtsunsicherheiten bei der Bestimmung der signifikanten Risikoerhöhung 178 b) Das Störungsverbot des § 44 Abs 1 Nr 2 BNatSchG 179 aa) Verstoß bei Erheblichkeit der Störung von Vögeln 179 bb) Erhebliche Störung von Vögeln durch den Betrieb von Windenergieanlagen eher selten 180 2 Schwierigkeiten bei der Anwendung der artenschutzrechtlichen Vorgaben 181 a) Die Rechtsprechung zur Anwendung des Tötungs- und Störungsverbots bei der Genehmigung von Windenergieanlagen 181 aa) Naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative bei Ermittlung und Bewertung von Verstößen gegen das Tötungs- und Störungsverbot 182 bb) Abschaffung der naturschutzfachlichen Einschätzungsprärogative durch das BVerfG 182 cc) Bindungswirkung von Verwaltungsvorschriften bei Ermittlungen der Genehmigungsbehörde 184 dd) Verbleibende Rechtsunsicherheiten 185 b) Artenschutz als dynamisches Element der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung von Windenergieanlagen 186 aa) Berücksichtigung vor Erteilung der Genehmigung: Auflage gemäß § 12 Abs 1 BImSchG 186 bb) Berücksichtigung bei Erteilung der Genehmigung: Ausnahmegenehmigung für Betrieb von Windenergieanlagen gemäß § 45 Abs 7 BNatSchG 188 (1) AusnahmegrundbeiWindenergieanlagen 188 (2) Bestimmung alternativer Standorte für Windenergieanlagen 191 (3) Bewertung der Sicherung der Erhaltung von Populationen 192 (4) Hürden für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gemäß § 45 Abs 7 BNatSchG für den Betrieb von Windenergieanlagen 192 3 Zwischenergebnis: Verbleibende Anwendungsschwierigkeiten 192 III Zwischenergebnis: Gesetzgeberischer Handlungsbedarf 194 4 Kapitel Ansätze zur Auflösung der widerstreitenden Interessen 196 A Lösungsansätze außerhalb von Gerichtsverfahren 196 I Ausgleichsmöglichkeiten für betroffene Anwohner 197 1 Finanzielle Beteiligung oder Entschädigung Betroffener von Windenergievorhaben 197 a) Kommunale Bürgerwindparks 198 aa) Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung von Gemeinden 199 bb) Bauplanungsrechtliche Absicherung kommunaler Bürgerwindparks 201 b) Entschädigungszahlung des Betreibers einer Windenergieanlage an die Gemeinde 202 c) Vergünstigte Bürgerstromtarife für betroffene Gemeindebewohner 203 2 Räumliche Gestaltung von Windenergievorhaben 205 a) Festlegung von Mindestabständen nach § 249 Abs 3 BauGB a.F. bis 2020 205 b) Maximalabstand von 1.000 m zu Wohnbebauung nach § 249 Abs 3 BauGB n F seit 2020 208 c) Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Flächen für den Bau von Windenergieanlagen 209 3 BeWertung der Akzeptanzforderung 210 II Novellierungsbedarf bei der Genehmigung von Windenergieanlagen 213 1 Änderung der Rechtsnatur der Genehmigung von Windenergieanlagen 214 a) Das Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz (MgvG) als Vorbild 214 b) Übertragbarkeit der Grundidee des MgvG aufWindenergievorhaben 215 aa) Änderungskompetenz desBundesgesetzgebers 217 bb) Windenergievorhaben als Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft 218 cc) Verfassungsrechtliche undunionsrechtliche Vereinbarkeit 218 2 Rechtsänderungen der bei der Genehmigung von Windenergieanlagen relevanten Fachrechtsgebiete 219 a) Änderungen im Recht der Umweltverträglichkeitsprüfung 219 aa) Stets UVP-Pflicht von Windenergievorhaben 220 bb) Anpassung der Verwaltungsvorschrift zur Ausführung des UVPG bei Windenergievorhaben 224 b) Lösungsansätze im Bereich des Artenschutzrechts 225 aa) Bundesverordnung als Anleitung zur Anwendung des Artenschutzrechts 226 bb) Technische Anleitung Artenschutz 227 3 Zentrale Durchführung der Genehmigungsverfahren 228 III Novellierungsbedarf im Klimaschutzrecht 230 1 Bundes-Klimaschutzgesetz 231 2 Technische Anleitung Windenergie 232 3 Klimaschutzgebiete 232 4 Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung des Klimas“ in Art 91a GG 232 5 Ausnahmegrund „erneuerbare Energien“ in § 45 Abs 7 BNatSchG 233 6 Ausnahme für Windenergieanlagen in § 2 BArtSchV 234 IV Stärkung von außergerichtlichen Streitbeilegungsmöglichkeiten 234 V Zwischenergebnis: Rechtsänderungen in den Fachrechtsgebieten möglich 238 B Lösungsansätze bei Gerichtsverfahren 239 I Änderungen am Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz zur Vermeidung von Gerichtsverfahren 239 1 Einschränkung der Verbandsklagebefugnis in § 2 Abs 1 UmwRG 240 a) Möglichkeit der Einschränkung der Verbandsklagebeftignis 241 b) Schaffung der völkerrechtlichen Rahmenbedingungen in Art 9 AK erforderlich 242 aa) Möglichkeit der Änderung des Art 9 AK 242 bb) Unionsrechtliche Voraussetzungen der Ratifizierung eines geänderten Art 9 AK 242 cc) Erforderlichkeit der Änderung der UVP-RL 243 2 Einschränkung der Rügebefugnis von Privatklägern in § 4 Abs 3 UmwRG 243 a) Möglichkeit der Einschränkung der Rügebefugnis von Individualklägern 244 b) Schaffung der völkerrechtlichen und unionsrechtlichen Vorgaben erforderlich 246 II Erstinstanzliche Zuständigkeit von Oberverwaltungsgerichten gemäß § 48 VwGO 246 III Zwischenergebnis: Lösungsansätze bei Gerichtsverfahren weniger zielführend 247 5 Kapitel Zusammenfassungund Fazit 249 Literaturverzeichnis 251 Entscheidungsverzeichnis 278 Entscheidungsverzeichnis Rechtsbehelfe nachUmwRG 283 Stichwortverzeichnis 313
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0003205112
LM 344.43046 -A25-6
서울관 법률정보센터(206호)
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출판사 책소개
English summary: The Environmental Appeals Act in the Area of Conflict between Species Protection and Climate Protection Using wind turbines as an example, this thesis shows how the Environmental Appeals Act (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz - UmwRG) reveals a tension between protection of species and protection of climate. This result is particularly relevant in the light of obligations under climate protection law to increase the proportion of electricity generated from wind energy. The study therefore examines several approaches that exist for resolving this tension. German description: Das Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) dient der Umsetzung volker- und europarechtlicher Vorgaben. Mit diesen Vorgaben wollte die internationale Staatengemeinschaft den Zugang zu Gerichten fur Umweltverbande aber auch Individualpersonen zur effektiveren Durchsetzung von Artenschutzrecht vor allem bei Zulassungsverfahren von Infrastrukturvorhaben erweitern.Seit seinem Inkrafttreten war das UmwRG Gegenstand von mehreren empirischen Untersuchungen. Diese haben ergeben, dass insbesondere immissionsschutzrechtliche Genehmigungen von Windenergieanlagen der Einsatzschwerpunkt des UmwRG sind. Dieses Ergebnis hat besondere Relevanz vor dem Hintergrund von klimaschutzrechtlichen Verpflichtungen, den Anteil der Stromerzeugung aus Windenergie starker auszubauen.Die Arbeit zeigt auf, dass das UmwRG ein Spannungsverhaltnis zwischen Artenschutz und Klimaschutz zum Vorschein bringt. Sie untersucht daher mehrere Ansatze, die fur die Losung dieses Spannungsverhaltnisses existieren.