Dissertation Philipps-Universität Marburg 2023. Includes bibliographical references.
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1. Teil: Einleitung und Gang der Untersuchung 17 2. Teil: Grundlagen - Menschengemachter Klimawandel und Klimaziele im rechtlichen Mehrebenensystem 21 A. Entstehung des Klimawandels 21 B. Anthropogene Treibhausgasemissionenund Erwärmung 22 C. Folgen des Klimawandels 24 I. Aktuelle Auswirkungen 24 II. Zukünftige Auswirkungen 25 III. Begrenzung der Auswirkungen 28 IV. Kipppunkte im Klimasystem 29 V. Zusammenfassung 31 D. Überblick - Rechtliche Vorgaben in Form von Klimazielen 32 I. Völkerrechtliche Ebene 32 II. Europäische Ebene 35 1. Kompetenzen der EU 35 2. Ursprüngliche Klimaziele der EU 35 a) Emissionshandelsrichtlinie 2018 36 b) Klimaschutzverordnung 2018 36 c) Landnutzungsverordnung 2018 37 3. European Green Deal 2019 37 4. Das EU-Klimaschutzgesetz 38 5. „Fit for 55" 38 6. Die Bedeutung der EU-Ebene 39 7. Zusammenfassung und Fazit 41 III. Deutschland - Bundesebene 42 1. Klimaschutzgesetze 42 a) Vorgeschichte 42 b) KSGa.F. 44 c) KSG - Novelle 2021 44 2. EU-Konformität 47 3. Kritik am KSG und aktuelle Umsetzung der Klimaschutzziele 47 4. Zusammenfassung und Fazit 50 IV. Deutschland - Länderebene 51 1. Überblick über die verschiedenen Ziele 51 2. Gesetzgebungskompetenzen 54 3. Bedeutung der Landesebene und offene Fragen 55 V. Deutschland - Kommunale Ebene 56 VI. Zusammenfassung und Fazit 57 E. Fazit 58 3. Teil: Bestandsaufnahme: Klimaschutz vor Gericht 61 A. Klimaklagen vor deutschen Verwaltungsgerichten 62 I. Verwaltungsgericht Berlin 62 II. OVG Berlin Brandenburg - September 2020 64 III. OVG Berlin Brandenburg - März 2021 64 IV. OVG Berlin-Brandenburg - September 2022 66 B. Klimaklagen vor dem Bundesverfassungsgericht 67 I. Verfassungsbeschwerde vom 22.11.2018 67 II. Verfassungsbeschwerde vom 10.01.2020 68 III. Verfassungsbeschwerde vom 13.01.2020 69 IV. Verfassungsbeschwerde vom 06.02.2020 69 V Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021 (Klimabeschluss) 70 VI. Verfassungsbeschwerden gegen Landesgesetzgeber 73 VII. Verfassungsbeschwerde vom 24.01.2022 75 C. Klimaklagen aufeuropäischer Ebene 76 I. EuG und EuGH - Armando Carvalho et al. 76 II. Hoge Raad Niederlande - NGO Urgenda 77 III. Erfolgreiche Klagen in einzelnen Mitgliedstaaten 79 IV. EGMR - „KlimaSeniorinnen Schweiz“ 79 V. EGMR - Portugiesische Jugendliche 80 VI. EGMR - Deutsches Klimaschutzgesetz 80 D, Fazit und Zusammenfassung 81 4. Teil: Klimaschutz durch Abwehr- und/oder Schutzfunktion der Grundrechte? 83 A. Umfang des Klimaschutzes durch die abwehrrechtliche Grundrechtsfunktion 84 I. Herkunft der abwehrrechtlichen Funktion 85 II. Problematische Aspekte in Bezug aufdenKlimawandel 85 III. Zurechnungsmöglichkeiten 87 1. Staat als Verantwortlicher durch Genehmigungen und Unterlassen 87 2. Staat als Zweckveranlasser 90 3. Gleichsetzung oder Trennung der grundrechtlichen Abwehr- und Schutzfunktion? 92 4. Zwischenfazit 95 5. Aufweichung durch den Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts? 95 IV. Fazit 96 B. Umfang des Klimaschutzes durch die Schutzpflichtfunktion der Grundrechte 97 I. Herleitung der Schutzfunktion 99 1. Grundlage: Lüth - BVerfGE 7,198 99 2. Selbstständige Rechtsfigur: Schwangerschaftsabbruch I - BVerfGE 39,1 99 a) Inhalt der Entscheidung von 1975 101 b) Kritik an der Entscheidung von 1975 102 3. Schwangerschaftsabbruch II - BVerfGE 88, 203 102 4. Kritik an der Schutzpflichtenrechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 104 5. Fazit 105 II. Subjektives Recht 105 III. Bisherige Schutzpflichtenrechtsprechung im Umweltrecht vor dem Klimabeschluss 2021 106 1. Atomrecht 107 a) Kalkar I - BVerfGE, 49, 89 107 b) Aufrechterhaltung des Maßstabs im Atomrecht 109 2. Luftverschmutzung 109 3. Ozon 111 4. Elektromagnetische Felder 112 5. CERN - Apokalypse 113 6. Fluglärm 114 7. Fazit 116 IV. Gerichtlicher Prüfungsmaßstab für den Klimaschutz 117 1. Grundsatz der Gewaltenteilung 118 2. Uneinheitlichkeit der gerichtlichen Maßstäbe 120 a) Evidenzkontrollen 122 b) Untermaßverbot 123 c) Kombination 124 d) Fazit 124 3. Kriterien für Inhalt und Prüfung der Schutzpflichten im Klimaschutz 125 a) Eigenart des Klimawandels 126 b) Wissenschaftlicher Erkenntnisstand 127 4. Prüfungsmaßstäbe neben dem Umweltrecht 128 5. Ergebnis 129 V. Zusammenfassung 130 C. Fazit 130 5. Teil: Materiell-rechtliche Maßgaben verfassungsrechtlicher Normen für Klimaschutz 131 A. Intertemporale Freiheitssicherung 132 I. Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 133 II. Die zukünftigen Freiheitsrechte 134 III. Die verhältnismäßige Verteilung von Freiheit 137 1. Maßgaben im Klimabeschluss 2021 an die Verhältnismäßigkeit 137 2. Beurteilung durch das Bundesverfassungsgericht im Klimabeschluss 2021 138 3. Kritische Würdigung der Verhältnismäßigkeit der Reduktionsziele 139 a) KSG a.F. 140 b) KSG - Novelle 2021 141 aa) Formale Anforderungen des Klimabeschlusses 2021 141 bb) Vermeidung einer einseitigen Verlagerung in die Zukunft 142 cc) Föderale Verteilung undSenkensteigerungspfad 143 dd) Anwendung des Zitiergebots aufdie intertemporalen Freiheitsrechte? 144 4. Ergebnis 146 IV. Grundrechtsdogmatische Kritik an der neuen Rechtsfigur 146 V. Übertragbarkeit der Figur aufThemengebiete neben dem Klimaschutz? 149 VI. Übertragbarkeit aufEinzelmaßnahmen im Zusammenhang mit Klimaschutz 151 VII. Folgen der neuen Rechtsfigur 153 VIII. Fazit 153 B. StaatszielbestimmungArt. 20a GG und Klimaschutz 154 I. Allgemeines zur Staatszielbestimmung 155 II. Das Schutzgut Klima 156 1. Leitgröße 156 2. Internationale Dimension 157 3. Anthropozentrische oder ökozentrische Ausrichtung 158 III. Das Schutzniveau von Art. 20a GG 160 1. Rückblick: Art. 20a GG im Umweltrecht 160 2. Temperaturziel nach § 1 S. 3 KSG 162 a) Völkerrechtliche Aufladung der Verfassung? 163 b) Kritik am Ziel selbst 165 aa) Spielraum der Gesetzgebung und Grenzen 166 bb) Eigene Beurteilung des Temperaturziels 168 3. Gebotene Abwägung zwischen Klimaschutz und anderen Rechtsgütern 172 4. Verschlechterungsverbot? 173 5. Zwischenfazit zum Schutzniveau 174 IV. Art. 20a GG als Maßstab 175 1. Vereinbarkeit der Reduktionsziele des KSG a.F. mit Art. 20a GG? 176 a) Berechnungsgrundlage im Klimabeschluss 2021 176 b) Beurteilung durch das Bundesverfassungsgericht im Klimabeschluss 177 c) Kritische Würdigung 178 2. Vereinbarkeit der Reduktionsziele der KSG-Novelle 2021 mit Art. 20a GG? 179 a) Neue Berechnungsgrundlage durch den Sechsten IPCC-Bericht 180 b) Verteilungsfragen des Budgets 182 c) Festlegung eines Budgets durch die Gesetzgebung 184 aa) Sachaufklärungspflicht 185 bb) Begründungspflicht 187 d) Zwischenergebnis 191 3. Zwischenziele als Ausprägung von Art. 20a GG? 191 4. Art. 20a GG als Rechtfertigungsgrund 193 5. Art. 20a GG und Einzelmaßnahmen 194 6. Zusammenfassung 197 V. Fazit 197 C. Art 2II1 GG und Klimaschutz 199 I. Vortrag der Beschwerdeführenden 200 1. Allgemeine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation 200 2. Verstärkte Krankheiten 201 3. Neue Krankheiten 201 4. Mangel- und Unterernährung 202 5. Wasserknappheit 202 6. Allgemeine Bedrohungen 203 II. Der Schutzbereich und die Schadenswahrscheinlichkeit 203 1. Leben 203 2. Körperliche Unversehrtheit 205 3. Maßstab 207 III. Schutzpflichtverletzung und Klimawandel 208 1. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Klimabeschluss 2021 209 2. Eigene Beurteilung der Schutzpflichtverletzung 211 a) Evidenzmaßstab 211 aa) Offensichtliche Ungeeignetheit 211 bb) Völlige Unzulänglichkeit 213 cc) Maßnahmen, die hinter dem Schutz Zurückbleiben 213 (1) Unterschied zwischen Gesundheitsschutz und Klimaschutz? 214 (2) Die Rolle der Kipppunkte im Klimasystem 215 (3) Exkurs: Die Geeignetheit von Anpassungsmaßnahmen 220 (4) Zusammenfassung 222 (5) Exkurs: Auswirkungen auf Beschwerdeführende ausdem Ausland 222 b) Zwischenergebnis 223 c) Untermaßverbot 223 d) Zwischenergebnis 225 3. Ergebnis 226 IV. Auswirkungen aufgerichtliche Entscheidungen 226 V. Fazit 226 D. Art. 141 GG und Klimaschutz 227 I. Vortrag der Beschwerdeführenden 228 1. Wohnungs-, Grund- und Betriebseigentum 228 2. Landwirtschaftliche Felder und Forstwirtschaft 229 3. Ernte 229 4. Nutztiere 230 II. Der Schutzbereich und die Schadenswahrscheinlichkeit 230 III. Schutzpflichtverletzung und Klimawandel 232 1. Evidenzmaßstab 232 2. Untermaßverbot 233 IV. Fazit 234 E. Art. 121 GG und Klimaschutz 235 E Ökologisches Existenzminimum und Recht aufmenschenwürdige Zukunft 236 G. Art. 11 GG und Klimaschutz 237 H. Einfluss des EGMR aufKlimaschutz? 237 L Fazit 237 6. Teil: Prozessrechtliche Hürden - Verfassung und Gerichtszugang 239 A. Bundesverfassungsgericht - Beschwerdebefugnis der Verfassungsbeschwerde 240 I. Natürliche Personen und Klimawandel 241 1. Möglichkeit einer Grundrechtsverletzung 241 a) Herkunft der Beschwerdeführenden 242 b) Mögliche Rechtsverletzung und sie verursachende Vorschriften 245 c) Problematische Aspekte 246 aa) Globalität des Klimawandels 246 bb) Kausalität 247 d) Zwischenergebnis 249 2. Qualifizierte Betroffenheit 249 a) Selbst 250 aa) SchutzpflichtverletzungArt. 2 II1 GG, Art. 141 GG 250 bb) Intertemporale Freiheit 254 b) Gegenwärtig 254 aa) SchutzpflichtverletzungArt. 2 II1 GG, Art. 14 I GG 255 bb) Intertemporale Freiheit 256 c) Unmittelbar 256 aa) SchutzpflichtverletzungArt. 2 II1 GG, Art. 14 I GG 256 bb) Intertemporale Freiheit 257 3. Zusammenfassung 258 II. Verbände und Klimawandel 259 III. Zusammenfassung 260 B. Verwaltungsgerichte - Klagebefugnis 261 I. Natürliche Personen 261 1. Grundrechte 262 2. KSG 264 II. Verbände 268 III. Zusammenfassung 269 C. Fazit 269 7. Teil: Zusammenfassung und Fazit 271 A. Aufgeworfene Frage (Teil 1) 271 B. Wissenschaftliche Erkenntnisse und rechtliches Mehrebenensystem (Teil 2) 271 C. Klimaschutz vor Gericht (Teil 3) 272 D. Klimaschutz durch grundrechtlicheAbwehr- und Schutzfunktion (Teil 4) 272 E. Materiell-rechtliche Klimaschutzmaßgaben der Verfassungsnormen (Teil 5) 273 F. Verfassung und Gerichtszugang (Teil 6) 274 G. Gesamtfazit 275 Literaturverzeichnis 277 Verzeichnis Klage- und Beschwerdeschriften und Verfassungsbeschwerden 293
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Klimawandel und Grundgesetz : Umfang und Grenzen eines verfassungsrechtlichen Anspruchs auf Klimaschutz 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.