일반도서
Rechtsökonomik in der Gesetzesanwendung : mit Illustrationen zur Arbeitsvertragsbefristung im Sport und zu Hinauskündigungsklauseln im Gesellschaftsrecht
Gesamtes Recht der Unternehmen und Finanzen ; Band 11
표준번호/부호
ISBN: 9783756006267
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MONO22024000003366
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Dissertation Goethe-Universität Frankfurt am Main 2022. Includes bibliographical references.
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Abkürzungsverzeichnis 15 Kapitel 1 Einleitung 25 § 1 Untersuchungsgegenstand 26 § 2 Untersuchungsziel 29 § 3 Gang der Untersuchung 30 Kapitel 2 Rechtsökonomik im Spannungsverhältnis zwischen Rechtsstaatsprinzip und tradierter Auslegungsmethodik 33 § 1 Das Spannungsverhältnis zwischen Rechtsstaatsprinzip und tradierter Auslegungsmethodik 33 A. Verfassungsrechtliche Bedeutung der Methodenlehre 34 I. Das Grundgesetz und Auslegungsmethodik 34 II. Ein idealisiertes Bild der Auslegungsmethodik 38 1. Strenge Regelbindung 39 2. Bindung durch Pragmatik 40 3. Regelstrenge als Ausgangspunkt der Untersuchung 41 III. Fazit 43 B. Schwierigkeiten tradierter Auslegungsmethodik 43 I. Der Wortlaut als Mittel und vermeintliche Grenze der Auslegung 44 II. Der Normzweck als Auslegungsziel und -mittel 49 III. Die Gesetzessystematik als Mittel der Auslegung 52 IV. Die Vorrangfrage 53 V Fazit 54 C. Strenge Regelbindung durch Methodenlehre als Utopie und Entwicklungsziel 55 I. Diskrepanz zwischen verfassungsrechtlichen Anforderungen, herrschender Methodenlehre und der Anwendungspraxis 55 II. Verfassungsorientierte Entwicklung der Methodenlehre 57 1. Notwendigkeit der Modifizierung 57 2. Anforderungen an die Modifizierung 59 § 2 Rechtsökonomik als verfassungsrechtliches Desiderat der Methodenlehre 61 A. Potential der Interdisziplinarität in der Gesetzesauslegung 61 I. Interdisziplinarität in der Gesetzesauslegung 62 II. Rechtsökonomik 67 1. Entwicklung der Ökonomik als Wegbereiter breiter Interdisziplinarität 68 2. Law & Economics: Ökonomik in der USamerikanischen Rechtswissenschaft 70 3. Rechtsökonomik: Ökonomik in der deutschen Rechtswissenschaft 72 a) Rezeption in der deutschen Rechtswissenschaft 72 b) Begriffsvielfalt als Ausdruck eines laufenden Entwicklungsprozesses 75 B. Effizienz als Ordnungsmaß teleologischerAuslegung 79 I. Effizienz als klar definiertes normatives Maß der Gesetzesauslegung 80 II. Kritik am Kaldor-Hicks-Kriterium vor dem Hintergrund des Ziels normativer Stabilisierung 84 1. Kompensationsproblem 84 2. Kollisionsproblem 85 3. Problem des interpersonalen Nutzenvergleichs 86 III. Wertermittlung anhand von Marktpreisschätzern 87 1. Explizite Märkte 88 a) Heterogenität der Transparenz von Märkten 88 b) Korrekturbedürftigkeit von Marktpreisen 89 2. Implizite Märkte 91 3. Hypothetische Märkte 93 IV. Grundsätzliche Schwierigkeiten der Nutzung von Marktpreisschätzern 94 1. Interdependenzen und Reichweite derBetrachtung 95 2. Umfang betroffener Personen 96 3. Umfang des zeitlichen Rahmens 97 4. Aggregate als Schätzer für Bewertungen 97 5. Qualitative Plausibilitätserwägungen als praktikables Substitut quantitativer Wertbestimmung 99 V. Fazit 100 C. Positive Rechtsökonomik 102 I. Funktion positiver Ökonomik in der Rechtsökonomik 103 1. Positive Ökonomik als Element der Effizienzanalyse 103 2. Positive Ökonomik als Informationen generierendes Instrument 104 II. Informationsgenerierung und -zufuhr durch Vielfalt positiver Ökonomik 107 1. Unmittelbarer Erkenntnisgewinn aus der Ökonomik 107 a) Ökonomik als Erkenntnisquelle 107 b) Informationstransfer 110 (1) Initiative der Ökonomik 110 (2) Initiative der Rechtswissenschaft 111 (a) Komplementäres Aufgabenduo positiver Ökonomik 111 (b) Heterogenität der Anforderungen an positive Ökonomik 116 2. Mittelbarer Erkenntnisgewinn mithilfe der Ökonomik 120 III. Methodik positiver Ökonomik 120 IV. Abwägung zwischen Umfang und Übersichtlichkeit 122 V Tatsächlicher Rahmen für Nutzbarmachung positiver Ökonomik 124 VI. Fazit 128 D. Die Nutzung der Rechtsökonomik im Rahmen der Gesetzesauslegung 129 I. Der Gesetzeszweck als Auslegungsmaßstab 130 1. Effizienz als Zielvorgabe des Gesetzgebers 133 2. Fehlen der Effizienzzielvorgabe 134 II. Evaluation der Zweckerreichung - Wirkungsanalyse 136 III. Stabilisierung finaler Wahlentscheidung 137 Kapitel 3 Befristung von Arbeitsverträgen mit Profisportlern 139 § 1 Ausgangslage 141 § 2 Zum Stand der Debatte 142 A. Entscheidungsbegründung 143 B. Kritik an den Entscheidungen zugrundeliegenden Erwägungsgründen 146 C. Weiterführender Arbeitsauftrag 152 § 3 Rechtsökonomische Betrachtung 152 A. Zielvorgabe des Gesetzgebers als Ausgangspunkt der Auslegung 153 I. § 14 TzBfG im Allgemeinen 153 II. § 14 Abs. 1 S. 2 Nr. 4 TzBfG 157 III. Rechtsökonomischer Auftrag 159 B. Wirkungsanalyse als Mittel zur Auslegungsentscheidung 160 I. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und das Umfeld der Branche 160 1. Das zugrundeliegende Szenario 161 2. Explikation und Diskussion der zugrundeliegenden Verhaltensannahmen 163 a) Die Sportler betreffende Verhaltensannahmen 164 (1) Eigennutztheorem und seine Ausgestaltung 164 (a) Plausibilität der monetären Nutzenfokussierung 165 (b) Belastbarkeit der Plausibilitätsprüfung 167 (2) Rationalitätsannahme 169 (3) Intertemporale Konkretisierung der Nutzenstruktur 171 (4) Risikobezogene Konkretisierung der Nutzenstruktur 171 (5) Formalisierte Maximierungsaufgabe 173 b) Die Vereine betreffende Annahmen 175 (1) Eigennutztheorem 175 (2) Rationalitätsannahme 177 (3) Risikoeinstellung der Vereine 178 (4) AusgangssituationausVereinsperspektive 179 c) Das sonstige Umfeld betreffende Verhaltensannahmen als Determinante der Budgetrestriktion 179 d) Die finanzielle Ausstattung der Vereine 183 e) Vertragsschluss als Verhandlungsresultat 185 (1) Machtverhältnisse 185 (2) Vertragsinhalt 186 II. Wirkungsanalyse 187 1. Die Auswirkung auf die Vertragsgestaltung 188 a) Keine unmittelbaren Auswirkungen auf Ertragslage und Mannschaftszusammensetzung 188 b) Mittelbare Auswirkungen durch (einseitige) Möglichkeit ordentlicher Kündigung 189 2. Die Kündigungsentscheidung des Arbeitnehmers 192 a) Der Wert der Kündigungsentscheidung als Entscheidungsdeterminante 192 b) Ablösezahlungen zur Vertragsauflösung 196 c) Soziale Präferenzen bei Kündigung nach Systemumstellung 198 d) Determinanten der Kündigungsentscheidung des Arbeitnehmers 200 3. Bedeutung unterschiedlicher Vertragstypen 200 a) Vertragscharakteristika im Vergleich 201 (1) Auswahlentscheidung vertragsloser Sportler 201 (2) Kündigungsentscheidung nach Systemumstellung 204 b) Dynamische Effekte der Vertragstypen 205 (1) Bedeutung entfristeter Verträge 205 (2) Einseitige Anpassung der Entlohnung aufgrund Variabilität der Produktivität 207 4. Zwischenergebnis 209 a) Unmittelbare Implikationen 209 b) Effizienzimplikation 211 c) Weiterführende Effizienzerwägungen 212 §4 Integration in den bisherigen Diskurs 213 § 5 Transfer der Analyse auf ähnliche Befristungsfragen im Sport 216 A. Unterklassiger Fußball 217 B. Weitere kommerziell starke Mannschaftssportarten 221 C. Weitere Befristungsfragen im Sport 223 Kapitel 4 Zulässigkeit von Hinauskündigungsklauseln in Gesellschaftsverträgen von Personengesellschaften225 § 1 Ausgangslage 227 § 2 Zum Stand der Debatte 229 A. Diskurs um die Wirksamkeit von Hinauskündigungsklauseln 230 I. Grundsatz der Nichtigkeit von Hinauskündigungsklauseln 230 II. Kritik an der Position der Rechtsprechung 234 III. Konkurrierende Positionen 236 B. Rechtsökonomische Ansätze zu Hinauskündigungsklauseln 239 I. Konzeption und Charakteristika der Ansätze von Schmolke und Pfaffinger 239 II. Auswertung und weiterführender Auftrag 244 § 3 Rechtsökonomische Betrachtung 245 A. Ermittlung des Auslegungsmaßstabs 245 I. Das Haftungssystem des Personengesellschaftsrechts 246 II. Schutzpflichtdimension der Grundrechte 251 III. Minderheitenschutz 256 IV. Belastbarkeit der normativen Effizienzrückkopplung der die Hinauskündigungsklauseln regulierenden Maßnahmen 258 V. Zwischenfazit 261 B. Wirkungsanalyse der Hinauskündigungsklauseln 261 I. Synthese der rechtsökonomischen Ansätze 262 1. Das Verhältnis der rechtsökonomischen Erwägungen zur Regulierung von Hinauskündigungsklauseln im Allgemeinen 262 2. Kostenabwägung in der Einzelfallbetrachtung der Hinauskündigungsklauseln 264 a) Gegenüberstellung der Kostenpositionen 264 b) Kriterien erforderlicher Einzelfallbetrachtung 269 (1 ) Indikatoren der Kostenanalyse 270 (2 ) Kasuistik anhand der Kostenanalyse 273 II. Abgrenzung von Inhalts- und Ausübungskontrolle 275 C. Integration in den Diskussionsstand 280 Kapitel 5 Zusammenfassung der Ergebnisse 281 § 1 Rechtsökonomik im Spannungsverhältnis zwischen Rechtsstaatsprinzip und tradierter Auslegungsmethodik 281 § 2 Befristung von Arbeitsverträgen mit Profisportlern 283 § 3 Hinauskündigungsklauseln im Personengesellschaftsrecht 284 Literaturverzeichnis 287
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LM 340.11 -A24-7
서울관 법률정보센터(206호)
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출판사 책소개
Rechtsokonomik ist in der deutschen Rechtswissenschaft mittlerweile zwar verbreitet, wird allerdings in der Anwendung von Gesetzen immer noch nur zuruckhaltend genutzt. Dieses Buch sucht Moglichkeiten der Nutzbarmachung okonomischer Methoden in der Rechtsanwendung aufzuzeigen. Dazu wird einerseits eine methodentheoretische Debatte um die Rolle der Auslegungsmethodik zur Gewahrleistung von Gesetzesbindung aufgegriffen. Andererseits wird anhand konkreter Anwendungskonstellationen - Arbeitsvertragsbefristung im Sport und Hinauskundigungsklauseln im Gesellschaftsrecht - das Potential der Rechtsokonomik fur die Gesetzesanwendung erortert. Dabei wird gezeigt, dass die Rechtsokonomik bei differenzierter Anwendung zur Starkung der Gesetzbindung beitragen kann.