본문 바로가기 주메뉴 바로가기
국회도서관 홈으로 정보검색 소장정보 검색

목차보기


Vorwort V
Abkürzungsverzeichnis XIII
Einleitung 1
A. These und Grundüberlegung 4
B. Gang der Untersuchung 5
I. Sonderwirtschaftszonen als Steuerungsinstrument des
Globalen Südens 6
II. „Aspiration of a new India“: Die Zone im
postkolonialen Verfassungsstaat 8
C. Forschungsstand und Methoden 11
I. Forschungsstand 11
II. Methoden: Kontext, Perspektive, Übersetzung 15
Teil 1: Sonderwirtschaftszonen als Forschungsgegenstand
der Rechtswissenschaften 19
Kapitel 1: „Inseln der Moderne“: Sonderwirtschaftszonen als
Steuerungsinstrument des Globalen Südens 21
A. Was sind und zu welchem Zweck gibt es Sonderwirtschaftszonen? 21
I. Terminologie und Eigenschaften 21
II. Ratio 24
1. Exportförderung und Direktinvestition 25
2. Cluster und Ballungsräume 25
3. Labor und Experimentierfeld 26
B. Genealogie und Kontext: Eine kurze Ideengeschichte der Zone 27
I. Von der Konzession zur Sonderwirtschaftszone:
Koloniale Ursprünge 27
II. Zonen als Entwicklungsinstrument: Von der Importsubstitution zur
Good Governance 29
III. Zonen als Distributionsinstrument: Mittelbare Versprechen,
unmittelbare Verteilung 33
IV. Zwischenergebnis 37
C. Das Recht der Sonderwirtschaftszonen 37
I. Rechtsquellen und Regelungsgehalt: VomIndustrieschema
zur Verrechtlichung 38
1. Nationale Regulierung 38
2. Völkerrechtlicher Rahmen 40
3. Inter- und transnationale Steuerung 42
II. Ausnahmezustand, Föderalismus, Bypass:Zur regulatorischen Form
der Zone 43
1. Ausnahmezustand 44
2. Föderalismus 45
3. Bypass 46
D. Zwischenergebnis 51
Teil 2: Indiens Recht der Sonderwirtschaftszonen 53
Kapitel 2: Dichte Verwaltung: Der Special Economic
Zones Act 55
A. Analyserahmen: Der postkoloniale Verfassungsstaat 55
I. Koloniale Genealogie 57
II. Demokratische Organisation 59
III. Transformatives Recht 61
B. Genealogie und Kontext: Von der Policy zum Gesetz 62
I. Planung und Kontrolle: Indiens erste Zonen (1965-2000) 62
II. Liberalisierung und Expansion: Verrechtlichung als Katalysator
(2000-2008) 64
1. Von der EPZ zur SEZ: Indiens SEZ Policy 65
2. Von der Policy zum Gesetz: Der Special Economic Zones Act,
2005 67
3. Vom Gesetz zum Konflikt: Politisierung und Protest 69
III. Stagnation, Reform, Konsolidierung: Der nachgeholte Diskurs (Post
2010) 70
C. Indiens Zonenrecht: VerwaltungsStruktur
und Steuerungsinstrumente 72
I. Rechtsquellen und Handlungsformen: Föderale Ebenen,
exekutive Rechtssetzung 73
1. Bundesebene 74
2. Landesebene 76
II. Zonenverwaltungsrecht: Akteure, Kompetenzen, Verfahren 77
1. Gesamtzonenverwaltung 78
a) Board of Approval (BoA) 78
b) Ministerialintervention 80
2. Mehrzonenverwaltung 81
3. Einzelzonenverwaltung 84
a) Unit Approval Committee (UAC) 84
b) Special Economic Zones Authorities 85
III. Koordination und Kollision: Zum Verhältnis von Zone und DTA 86
1. Geltung: Zum Anwendungsbereich des materiellen Rechts
der DTA 87
2. Vollzug: Der Single-Window-Mechanismus und seine Grenzen 89
3. Rechtsschutz 92
D. Zwischenergebnis 92
Kapitel 3: Konsens, Kooperation, Konflikt: Die Zone im
föderalen Bundesstaat 95
A. Zum Spannungsverhältnis von SEZ Act und Föderalaufbau 96
I. Von der zentralisierten Kommandoökonomie zur
föderalen Marktwirtschaft 96
II. Sonderwirtschaftszonen als industriepolitische Rückaneignung 100
III. Zwischenergebnis: Zentralisierung und Kooperation 102
B. Föderale Variationen: Zum Verhältnis von Landes- und Bundesebene 103
I. Vorüberlegung: Fallauswahl und innerindische Vergleichung 103
II. Überschießende Umsetzung: Gujarat 105
1. Rechtsquellen und Kontext 105
2. Kooperation bei Verwaltungsfragen 107
3. ÜbervorteilungbeiVerteilungsfragen 108
III. Kritische Kooperation: Haryana 109
1. Rechtsquellen und Kontext 109
2. Kooperation bei Verwaltungsfragen 110
3. DissensbeiVerteilungsfragen 111
IV. Autonomie und Ausstieg: Goa 112
1. Rechtsquellen und Kontext 112
2. Kooperation bei Verwaltungsfragen 112
3. Konflikt bei Verteilungsfragen 113
V. Zwischenergebnis: Föderalismus als Korrektiv 115
C. „ Islands outside constitutionally electedgovernments‘: Zum Verhältnis
von Lokal- und Landesebene 117
I. Das Integrationsmodell 119
II. Das Enklavenmodell 120
1. Gujarats „Triumvirat“ 121
2. Herrschaft der Experten: Zur Legalität und Legitimität
des Enklavenmodells 124
a) Das „Industrial Township“ als
verfassungsrechtliches Standbein 125
b) „Preserve the industrial culture from local politics“ 129
D. Zwischenergebnis 132
Kapitel 4: Metamorphosen des Gemeinwohls: Die Zone als
öffentlicher Zweck 135
A. Von Narmada bis Nandigram: Indiens Landkriege 137
I. Entwicklung und Enteignung: Der nehmende Staat 137
II. „Betterment and Progress“: Der gebende Staat 139
III. Vom Staudamm zur Zone: Der Private als Schlüsselfigur 141
B. Privatisierung der Zwecke: Die Rolle der Judikative 144
I. Wessen Entwicklung? Eminent Domain als Kristallisationspunkt 146
II. Enteignung für Private: Der diskursive Boden des Supreme Courts 148
1. Prüfungsmaßstab: Der Supreme Court als neutraler Akteur? . 148
2. Enteignungen für Private: Die Umgehungslösung des
Supreme Courts 150
3. Von New London nach New Delhi: Migration der Zwecke 151
III. Der Zweck der Zone: Die Auslegung durch die High Courts 154
1. Öffentlicher Zweck kraft Entwicklung: Shah Kantilal Depar 155
2. Öffentlicher Zweck kraft nationalen Interesses: Mohan
Lai Sharma 157
3. Öffentlicher Zweck kraft Verwaltung: K. Somaraju 158
IV. Gerichte als Bremsklotz? Drei mögliche Einwände 160
1. Spielraum 161
2. Verfahren 162
3. Vielstimmigkeit 163
C. Prozeduralisierung der Zwecke:Die Rolle der Legislative 165
I. Sonderwirtschaftszonen als „Critical Juncture“ 166
II. Regelungsgehalt: Legalisierung der Zone, Demokratisierung
des Verfahrens 167
III. Der postkoloniale Verfassungsstaat in Aktion 169
1. Koloniale Genealogie 169
2. Demokratische Organisation 170
3. Transformatives Recht 171
Schlussbetrachtung und Ausblick 173
Literaturverzeichnis 175
Rechtsprechungsverzeichnis 203
Register 205

이용현황보기

Rechtsenklaven : Indiens Recht der Sonderwirtschaftszonen 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.
등록번호 청구기호 권별정보 자료실 이용여부
0003097501 LM 343.5407 -A24-1 서울관 법률정보센터(206호) 북큐레이션
(자료실내 이용)

출판사 책소개

알라딘제공
Sonderwirtschaftszonen gelten als entwicklungsokonomisches Zauberinstrument. Als "Inseln der Moderne" sollen sie Arbeitsplatze schaffen, Wachstum generieren und Verwaltungsstrukturen revolutionieren. Insbesondere im Globalen Suden hat dieses Versprechen zu einer regelrechten Explosion der Zahl von Sonderwirtschaftszonen gefuhrt. Maxim Bonnemann bettet den Siegeszug der Sonderwirtschaftszone in eine entwicklungsokonomische Diskursgeschichte ein und zeigt am Beispiel Indiens die zentrale Rolle des Rechts auf. Waren Indiens Zonen zunachst noch mit einem ebenso vagen wie allgemeinen Entwicklungsversprechen behaftet, so fuhrte ihre sprunghafte Verbreitung schnell zu schwerwiegenden Verteilungs- und Institutionenkonflikten, in denen ganz unterschiedliche Visionen von Entwicklung miteinander kollidierten. Jene Konflikte sind durch Indiens ambivalenten Charakter als postkolonialer Verfassungsstaat sowohl befeuert als auch entscharft worden. Denn dem indischen Verfassungsstaat wohnt nicht nur der lange Schatten des Kolonialismus inne, sondern auch die Aussicht auf eine tiefgreifende demokratische und soziale Transformation. Die Arbeit wurde mit dem Promotionspreis 2022 (Offentliches Recht) der Juristischen Fakultat der Humboldt-Universitat zu Berlin ausgezeichnet.

About the Author

Dissertationsschrift