Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht ; Band 149
표준번호/부호
ISBN: 9783756009459 ISBN: 9783748946106
제어번호
MONO22025000006024
주기사항
Dissertation Universität Münster (Westf.) 2024. Includes bibliographical references.
연계정보
외부기관 원문
목차보기
Abkürzungsverzeichnis 19 Einleitung 23 A. Gegenstand der Untersuchung und Methodik 25 B. Gang und Ziel der Untersuchung 26 Teil I: Grundlagen zur Effizienz des Patentrechts 29 A. Allgemeine Grundlagen der ökonomischen Analyse des Rechts 29 I. Sinn und Zweck der ökonomischen Analyse des Rechts 30 II. Verhaltensmodell des homo oeconomicus und Kritik 31 III. Ausgestaltung des Entscheidungskriteriums,Effizienz* 32 1. Pareto-Effizienz 33 2. Effizienz nach Kaldor und Hicks 34 3. Coase-Theorem 35 4. Zwischenergebnis 36 B. Wirtschaftliche Bedeutung von Patenten 36 I. Monopolartige Stellung des Patentinhabers 37 II. Rechtfertigung von Patenten 38 1. Theorien zur Rechtfertigung von Patenten 38 2. Kritik an den Theorien und Erkenntnisgewinn 40 3. Zwischenergebnis 42 C. Ökonomische Analyse im Patentrecht 42 I. Der homo oeconomicus im Patentrecht 43 II. Effizienz und Patente 44 III. Zwischenergebnis 46 D. Zusammenfassung 46 Teil II: Technische Grundlagen 49 A. Allgemeine Begriffsbestimmungen und Abgrenzung zur ,künstlichen Intelligenz 49 B. Abgrenzung zu »herkömmlichen Algorithmen 52 C. Funktionsweise des maschinellen Lernens 53 I. Klassische wissensbasierte (deduktive) Ansätze 54 II. Maschinelles Lernen als induktiver Ansatz 54 1. Symbolische Verfahren 55 2. Sub-symbolische Verfahren 55 a. Künstliches neuronales Netz 56 aa. Aufbau 56 bb. Funktionsweise 57 b. Lernverfahren 59 aa. Überwachtes Lernen 59 bb. Unüberwachtes Lernen 60 cc. Bestärkendes Lernen 61 c. Deep Learning 62 III. Zwischenergebnis 63 D. Vom ML-Modell zum ML-Erzeugnis 63 E. Autonomiegrad von ML-Systemen 64 I. Grundbegriffe 65 II. Aktueller Stand bei vollständig autonomen ML-Systemen 66 F. Erklärbarkeit von ML-Systemen 68 G. Zusammenfassung 69 Teil III: Anwendung des aktuell geltenden Patentrechts auf das maschinelle Lernen 71 Kapitel 1: Patentschutz der ML-Systeme als solche 71 A. Maschinelles Lernen als technische Erfindung 72 I. Grundlagen der Technizität 73 II. Bedeutung für das maschinelle Lernen als technische Erfindung 75 1. ML-Modell als noch nicht ausführbarer Programmcode 76 2. ML-Modell in maschinenlesbarer Form 79 a. Grundlagen zur Technizität von Computerprogrammen und computerimplementiertenErfindungen 80 aa. Computerprogramm 81 bb. Grundlagen computerimplementierter Erfindungen 82 cc. Datenverarbeitungsanlage 85 dd. Technizität von Simulations- und Entwurfsverfahren 86 ee. Zwischenergebnis 88 b. Anwendung auf das ML-Modell in maschinenlesbarer Form 88 aa. Untrainierte ML-Modelle 89 bb. Trainingsverfahren 91 cc. Implementierte und trainierte ML-Modell 94 dd. Zwischenergebnis 96 3. Hardware des ML-Systems als Erzeugnispatent 97 4. Zwischenergebnis 97 B. Neuheit des ML-Systems 98 I. Grundlagen der Neuheitsprüfung 98 II. Bedeutung für das ML-System 101 1. Durchschnittsfachmann 102 2. Einzelvergleich bei ML-Modell und ML-System 103 III. Zwischenergebnis 105 C. ML-System als erfinderische Tätigkeit 105 I. Grundlagen erfinderische Tätigkeit 105 1. Nächstliegender Stand der Technik 106 2. Bestimmung der zu lösenden technischen Aufgabe 107 3. Anforderungen des could/would approach 108 II. Bedeutung für das ML-System 109 1. Nächstliegender Stand der Technik 109 2. Bestimmung der zu lösenden technischen Aufgabe 109 3. Anwendung des could/would approach 110 III. Zwischenergebnis 111 D. Offenbarung des ML-Systems 111 I. Grundlagen der Offenbarung 112 II. Bedeutung für das maschinelle Lernen 113 1. Allgemeine Anforderungen und Beschreibung des technischen Vorgangs 113 2. Zugriff auf die Trainingsdaten und Reproduzierbarkeit 115 3. Erklärbarkeit der konkreten Arbeitsweise (Black-Box) 116 4. Unspezifische Fachbegriffe 119 III. Zwischenergebnis 119 E. Gewerbliche Anwendbarkeit des ML-Systems 120 F. Besonderheiten bei vollständig autonomen ML-Systemen 120 I. Technizität 120 II. Offenbarung und Reichweite des Patentanspruchs 121 III. Erfinderschaft 122 IV. Zwischenergebnis 123 G. Zusammenfassung 123 Kapitel 2: Patentschutz von ML-Erzeugnissen 126 A. Anwendung von hoch entwickelten und vollständig autonomen ML-Systemen im Entwicklungsprozess 126 I. Einsatz eines hoch entwickelten ML-Systems 126 1. Bestehende Unterschiede zu anderen Hilfsmitteln 127 2. Unterschiedliche Anwendung von hoch entwickelten ML-Systemen 128 II. Einsatz eines vollständig autonomen ML-Systems 129 III. Zwischenergebnis 130 B. ML-Erzeugnis als Erfindung aufdem Gebiet der Technik 130 I. Subjektive Ebene der Erfindung 130 1. Persönliche menschliche Schöpfung 131 2. Zufallserfindung 133 3. Verwechslung mit dem Erfinderbegriffund die Bedeutung des Erkennens 134 4. Zwischenergebnis 135 II. Das Erfordernis einer konkreten Handlungsanweisung 136 1. Übersetzung 136 2. ML-Erzeugnis als Entdeckung 137 III. Technizität 138 1. Wiedergabe von Informationen 138 a. Grundlagen 139 b. Anwendung aufdas ML-Erzeugnis 139 2. Ausführbarkeit und Wiederholbarkeit 141 a. Ausführbarkeit 142 b. Wiederholbarkeit 142 IV. Zwischenergebnis 143 C. Neuheit des ML-Erzeugnisses 143 I. Stand der Technik 143 II. Die Besonderheiten des maschinellen Lernens im Rahmen des Einzelvergleichs 145 D. ML-Erzeugnis als Folge einer erfinderischen Tätigkeit 146 I. Nächstliegender Stand der Technik aus Sicht des Durchschnittsfachmanns 146 1. Art der Berücksichtigung des ML-Systems 147 a. Mögliche unterbleibende Berücksichtigung des MLSystems 148 b. Maschine oder natürliche Person als Durchschnittsfachmann 148 2. Einbindung des ML-Systems 150 3. Praktikabilität der Festlegung eines „Durchschnitts-MLSystems’ 152 a. Schwierigkeiten bei der Bestimmung des „Durchschnitts-ML-Systems’ 153 b. Weiterhin ausreichende Praktikabilität für Patentämter 154 c. Zwischenergebnis 158 4. Folgen der unterschiedlichen Autonomiegrade 158 a. Untergeordneter Einsatz als Tool 158 b. Umfassender Einsatz als Tool 159 c. Vollständig autonomes ML-System 160 5. Zwischenergebnis 161 II. Bestimmung zu lösender technischer Aufgabe 162 III. Durchführung des could/would approach 162 IV. Zwischenergebnis 165 E. Offenbarung 166 F. Erfindereigenschaft und Patentanmeldung 167 I. Recht an der und aufdie Erfindung 168 II. Erfinder in sachlicher Hinsicht 169 1. Begriffsdefinition des,Erfinders* 169 a. Erkenntnis begründet keine Erfinderstellung 170 b. Natürliche Personen 173 c. Zwischenergebnis 174 2. Beiträge der Beteiligten 174 a. Untergeordneter Einsatz als Tool 175 b. Umfassender Einsatz als Tool 176 aa. Programmierer des ML-Systems 176 bb. Nutzer der Ergebnisse 178 (1) Nutzung als Wahrnehmbarmachung 178 (2) Keine Vergleichbarkeit zu biotechnologischen Erfindungen 181 (3) Gestaltende Nutzung 183 (4) Zwischenergebnis 184 cc. Eigentümer 184 dd. Einzelne Datenerzeuger 185 ee. Investor 185 ff. Konzept der „elektronischen Person’ 186 gg. Zwischenergebnis 186 c. Vollständig autonomes ML-System 187 d. Zwischenergebnis 187 3. Betriebserfindung und Arbeitnehmererfindung 187 4. Miterfinder 189 5. ML-Erzeugnis als Verfahrenserzeugnis 191 a. ML-Erzeugnis als Erzeugnis 192 aa. Unkörperlichkeit von Daten 192 bb. Vergleichbarkeit mit körperlichen Gegenständen 194 cc. Patentfähigkeit des Erzeugnisses 195 dd. Taugliches Objekt eines Sachpatents 195 (1) Technische Erfindung als Bedingung für das Erzeugnis 195 (2) ML-Erzeugnis als taugliches Objekt eines Sachpatents 196 ee. Zwischenergebnis 196 b. Unmittelbare Herstellung 197 aa. Auslegung des,hergestelltenErzeugnisses 197 bb. Auslegung des Begriffs der Unmittelbarkeif 199 cc. Anwendung aufdas ML-Erzeugnis 200 dd. Zwischenergebnis 201 c. Schutzumfang 202 d. Zwischenergebnis 202 6. Weitere Zurechnungsmöglichkeiten 203 a. Product-by-Process-Ansprüche 203 b. Reach-Through-Ansprüche 204 7. Zwischenergebnis 205 III. Formale Anmeldebestimmungen 205 1. Allgemeine Voraussetzungen zur Anmeldung eines Patents 205 2. Anwendung auf das maschinelle Lernen 207 a. Untergeordneter Einsatz als Tool 207 b. Umfassender Einsatz als Tool 208 aa. Rechtsprechung zu DABUS 210 (1) Anmelder kein Rechtsnachfolger des MLSystems 210 (2) Formale Anforderungen nach der EPÜAO 214 (3) Fehlende Akzeptanz der,Erfindung ohne Erfinder 215 (4) Keine Rechtsnachfolge aufgrund von Eigentumsrechten 216 (5) Zwischenergebnis 217 bb. Widerspruchslose falsche Erfindernennung 218 cc. Zwischenergebnis 219 c. Vollständig autonomes ML-System 219 3. Zwischenergebnis 219 IV. Erfindereigenschaft über vollständig autonome ML-Systeme 220 G. Zusammenfassung 220 Teil IV: Anforderungen an eine effiziente und an ökonomischen Aspekten ausgerichtete Patentrechtsordnung 225 Kapitel 1: Grundannahmen zur Ausgestaltung einer effizienten Patentrechtsordnung 225 A. Wirtschaftliche Bedeutung des maschinellen Lernens 225 I. Makroökonomische Bedeutung des maschinellen Lernens 226 II. Besonderheiten der Datenwirtschaft 228 III. Patentierbare ML-Erzeugnisse als Wirtschaftsfaktor 229 IV. Zwischenergebnis 232 B. Keine Schließung der bestehenden Schutzlücken durch andere Immaterialgüterrechte 233 I. Patentrechtliche Schutzlücken 233 II. Anderweitige Schutzmöglichkeiten 234 1. Urheberrecht 234 a. Computerprogramm 234 b. Schutz als Datenbank 237 c. Zwischenergebnis 237 2. Geschäftsgeheimnisrecht 238 a. Grundlegende Unterschiede 238 b. Schutz von (Trainings-)Daten 240 aa. Patentschutz für (Trainings-)Daten 240 bb. Geheimnisschutz für (Trainings-)Daten 241 c. Zwischenergebnis 242 3. Gebrauchsmusterrecht 242 C. Zusammenfassung 243 Kapitel 2: Ausgestaltung einer effizienten Patentrechtsordnung 244 A. Fehlende Technizität des ML-Systems 244 I. Ökonomische Auswirkungen einer Erweiterung des Technizitätsverständnisses 244 1. Folgen eines umfassenden Technizitätsverständnisses 245 2. Effizienz der möglichen Ausweitung des Technizitätsverständnisses 247 3. Effizienz der aktuellen Auslegung der Rechtsprechung 249 II. Schutzrechtserweiterung für (Trainings-)Daten 250 III. Zwischenergebnis 253 B. Bestimmbarkeit der erfinderischen Tätigkeit 253 I. Ökonomische Bedeutung der erfinderischen Tätigkeit 254 II. Schwierigkeiten bei der Bestimmung der erfinderischen Tätigkeit 255 1. Patentschutz ohne eine erfinderische Tätigkeit 255 2. Änderungsvorschläge im bestehenden System 256 a. Transparenz beim Einsatz von ML-Systemen 257 aa. Kennzeichnungspflicht 258 bb. Konsequente Rechtsfolgen 260 cc. Plausibilitätsprüfung 261 dd. Auswirkung aufdie Effizienz der Patentrechtsordnung 262 b. Benutzungspflicht 263 c. Zwischenergebnis 268 3. Vorschläge für einen Schutz außerhalb des Patentrechts 268 a. Sui-generis-Schutz nach dem Vorbild des Gebrauchsmusterrechts 268 aa. Grundlagen des sui-generis-Schutzes 269 bb. Ineffizienz des sui-generis-Schutzes 270 cc. Zwischenergebnis 272 b. Orientierung am Markenrecht 272 4. Zwischenergebnis 274 III. Vollständig autonome ML-Systeme 275 IV. Zwischenergebnis 277 C. Schutzdauer bei ML-Erzeugnissen 278 I. Keine Veränderung am Schutzumfang 278 II. Keine Massenproduktion von ML-Erzeugnissen 279 III. Daten und derfirst mover advantage 280 IV. Fehlende empirische Grundlage 281 V. Zwischenergebnis 282 D. ,Erfindung ohne Erfinder - Auswirkungen und Lösungsvorschläge 282 I. Folgen fehlender Erfinderzuordnung für eine effiziente Patentrechtsordnung 283 1. Patentschutz ohne menschliche Schöpfung 285 2. Ungleicher Zugriff aufML-Systeme 287 3. Abgeleiteter Schutz vom ML-System 288 4. Kein Widerspruch zum Anreizmodell 289 5. Geheimhaltung und Transaktionskosten 291 6. Zwischenergebnis 293 II. Keine Zuordnung zum ML-System 294 1. ML-System als „elektronische Person 294 2. Vorteile der Einführung einer „elektronischen Person 295 3. Deutlich überwiegende Nachteile der Einführung einer ,elektronischen Person 296 4. Zwischenergebnis 298 III. Neue und effiziente Regelungen de
이용현황보기
Erzeugnisse des maschinellen Lernens : eine Herausforderung für die Gestaltung einer effizienten Patentrechtsordnung 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.
등록번호
청구기호
권별정보
자료실
이용여부
0003215818
LM 346.430486 -A25-5
서울관 법률정보센터(206호)
이용가능
출판사 책소개
In dem Werk zeigt der Autor die Schutzlucken auf, die im Patentrecht durch den Einsatz maschinellen Lernens im Entwicklungsprozess von technischen Lehren entstehen, und entwickelt Losungen, um diese im Sinne einer effizienten und an okonomischen Aspekten ausgerichteten Patentrechtsordnung zu schließen. Hierzu untersucht er eingehend die einzelnen Voraussetzungen zur Erteilung eines Patents. Dabei differenziert er zwischen dem Schutz des Systems, das auf Grundlage von maschinellem Lernen arbeitet, und des daraus hervorgehenden Erzeugnisses als eigenstandige technische Lehre. Zudem setzt er sich mit der Erfindereigenschaft des Menschen, der in seiner Rolle als alleiniger Schopfer technischer Lehren immer mehr zuruckgedrangt wird, auseinander.