Schriftenreihe des Instituts für Europäisches Wirtschafts- und Verbraucherrecht e.V. ; Band 46
표준번호/부호
ISBN: 9783756029907 ISBN: 9783748952534
제어번호
MONO22025000008188
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Dissertation Universität Oldenburg 2024. Includes bibliographical references.
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Einleitung 19 Gang der Untersuchung 25 Erstes Kapitel - Grundlagen 29 A. Die Künstliche Intelligenz 29 I. Definition Künstliche Intelligenz 30 II. Künstliche Intelligenz und Robotik 32 III. Erscheinungsformen und Architektur des Grundmodells 33 1. Expertensysteme 34 a. Agenten 35 aa. Software-Agenten 35 bb. Hardware-Agenten 36 b. Intelligenz der Agenten - das Wissensbasierte System 36 aa. Darstellung des Wissens in der Wissensbasis 36 bb. Vorteilefür die Medizin 37 2. Maschinelles Lernen (Machine Learning) 38 a. Programmieren von Lernalgorithmen 38 b. Training durch Lernaufgaben bzw. -verfahren 39 aa. Überwachtes Lernen oder „supervised learning“ 40 bb. Unüberwachtes lernen oder „unsupervised learning“ 41 cc. Lernen durch Verstärkung oder „reinforcement learning“ 42 3. Neuronale Netzwerke als besonderer Teil des maschinellen Lernens 42 a. Menschliche neuronale Netze 43 b. Maschinelle neuronale Netze 44 aa. Der Backpropagation-Algorithmus 45 bb. Das Deep Learning 45 cc. Deep Learning in der Medizin:Deep Medicine 46 IV.Risiken von Systemen des Maschinellen Lernens 47 1. Autonomierisiko 48 2. Vernetzungsrisiko 49 3. Einflussnahme durch Akteurinnen 50 a. Programmierende 50 b. Trainierende 51 c. Anwendende 53 d. Fazit 53 B. Künstliche Intelligenz in der Medizin 54 I. „Behandlungsferne KI“ 55 1. Äußere Erscheinungsformen 56 2. Stand der Entwicklung 56 II. „KI an der Schnittstelle zu Behandlungsnaher KI“ 57 1. Äußere Erscheinungsformen 57 a. Simplinic 57 b. Envision und Sandman.ICU 58 c. Sandman.MD 58 2. Stand der Entwicklung 59 III. „Behandlungsnahe KI“ und die DeepMedicine 60 1. iDose und Clarity von Philips 61 2. „AdaHealth“ und „Babylon Health“ 62 3. Dexcom G6 rtCGM 62 C. Deep Medicine - Ärztliche Anwendende als obligatorische Letztentscheidende 63 I. Nachvollziehbarkeit des Ergebnisses des Kl-Systems für ärztliche Anwendende als Letztentscheidende? 64 II. Explainable AI 66 1. Symbolische Künstliche Intelligenz 67 2. Nicht-symbolische Künstliche Intelligenz 67 3. Beispiel: Explainable AI in der Radiologie 68 III. Kritik an der Explainable AI 69 IV. Fazit 69 Zweites Kapitel - Rechtliche Einordnung der Künstlichen Intelligenz 71 A. Rechtliche Definition der Künstlichen Intelligenz 71 I. Erster Definitionsversuch: EU-Kommission 72 II. Zweiter Definitionsversuch: HEG-KI 73 III. Dritter Definitionsversuch: EU-Kommission 74 IV. Kritik 75 V. Aktueller Stand 77 B. Rechtlicher Status 78 I. Eigene Rechtspersönlichkeit 79 1. Natürliche oder juristische Person 80 a. Der Begriff der Rechtsfähigkeit 80 b. Rechtssubjektivität und Rechtspersönlichkeit 81 c. Fazit 83 2. Die „ePerson“ 84 a. Zweckmäßigkeit 85 b. Diskussion 86 aa. Philosophie, Soziologie und funktionales Recht 86 bb. Chancen-Risiken-Waage 88 cc. Notwendigkeit eindeutiger Identifikation als Rechtssubjekt 89 dd. Missbrauchspotenzial durch beteiligte Akteurinnen 90 c. Fazit 91 II. Lösung: Teilrechtsfähigkeit 92 1. Lehre von der Teilrechtsfähigkeit 92 2. Kritik 92 3. Übertragung dieser Grundsätze auf Kl-Systeme 94 III. Gesamtfazit 96 C. Europarechtliche Einordnung 97 I. Künstliche Intelligenz als Medizinprodukt 98 1. Definition des Medizinprodukts nach der Medizinprodukteverordnung (MPV) 98 2. Künstliche Intelligenz als Medizinprodukt nach der Medizinprodukte-Verordnung 99 3. Klassifizierung und Konformitätsbewertung 101 a. Klassifizierung von Software als Medizinprodukt - Regel 11 101 b. Konformitätsbewertung 102 c. CE-Kennzeichnung 103 d. Problemfelder der Einordnung von Kl-Systemen als Medizinprodukt 103 4. Zusammenfassung und Gesamtfazit 104 II. Regulierung durch die EU 106 1. Ethik-Leitlinie der HEG-KI 107 2. Die KI-VO 108 a. Anwendungsbereich 108 b. Risikobasierter Ansatz der KI-VO 109 aa. „Vertrauenswürdige KI“ 110 bb. Hochrisiko-KI-Systeme (Klasse II) - Pflichtenkatalog 110 c. Die KI-VO und Kl-Systeme in der Medizin 112 aa. Hochrisiko-KI-Systeme und die Medizinprodukte-Verordnung 112 bb. Konsequenz: erhöhter Pflichtenkatalog 113 d. Kosten eines Hochrisiko-KI-Systems 113 3. Der KI-Haftungs-RL-V 114 a. Hintergrund: Befürchtete Haftungslücken 115 b. Beweiserleichterungen - Offenlegungspflicht und gesetzliche Vermutungen 117 c. Fehlende Verzahnung zwischen KI-VO und KIHaftungs-RL-V 117 4. Zusammenfassung und Gesamtfazit 119 Drittes Kapitel - Vertragliche Arzthaftung beim Einsatz von KlSystemen 123 A. Grundsätze des deutschen Arzthaftungsrechts 126 B. Vertragliche Arzthaftung, § 280 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 630a ff. BGB 128 I. Die fachgerechte Behandlung 128 II. Beweisrecht 129 1. Beweislastverteilung im Arzthaftungsrecht 130 a. Reduzierte Darlegungslast der Patientin 131 b. Beweismaß 131 2. Beweiserleichterungen durch § 630h BGB 132 III. Fazit 133 C. Veränderung dieser Grundsätze durch den Einsatz von KlSystemen 135 I. Multiple Einflussfaktoren 135 II. Kausalzusammenhang und Sorgfaltspflichten 137 1. Klassischer Behandlungsbereich - Die menschliche Aufsicht 142 a. „Vertrauenswürdige KI“ 143 b. „Human oversight“ 144 aa. „Human in the loop“ 144 bb. „Human on the loop“ 145 cc. „Human in Comand“ 145 dd. Fazit 146 2. Behandlungsumfeld - Organisationspflichten der Klinikbetreiberin 147 III. Zusammenfassung 147 D. Der Behandlungsvertrag (§ 630a BGB) 149 I. Vertragsparteien im Sinne des § 630a BGB 150 1. Ambulante Behandlung bei niedergelassener Ärztin 151 2. Krankenhausbehandlung 151 3. Grundsätze des Vertragsschlusses 153 II. Fazit 154 E. Pflichtverletzung im Sinne der §§ 630a ff. BGB 154 I. Leistung der versprochenen Behandlung im Sinne des § 630a BGB 155 1. Leistungspflichten im Behandlungsgeschehen 156 a. Die klassische Behandlung 156 b. Das Behandlungsumfeld 157 2. Sorgfaltsmaßstab § 630a Abs. 2 BGB 157 a. Medizinischer Standard 158 b. Bestimmung des medizinischen Standards 159 3. Leitlinien und Richtlinien 160 4. Zusammenfassung 161 II. Der Behandlungsfehler - Verstoß gegen den Sorgfaltsmaßstab 162 1.Schicksalhafter Misserfolg - kein Behandlungsfehler 162 2. Neuland- bzw. Außenseitermethoden - Vereinbarung im Sinne des § 630a Abs. 2 BGB 163 3. Behandlungsfehler im engeren Sinne, im weiteren Sinne und Aufklärungsfehler 163 4. Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Behandlungsfehler 164 III. Diagnosefehler 167 1. Befunderhebungsfehler beim Einsatz Künstlicher Intelligenz 168 2. Diagnoseirrtum 168 a. Gründe für eine fehlerhafte Diagnose 170 aa. Systembezogene Faktoren 170 bb. Kognitive Faktoren 170 b. Wirkung von Künstlicher Intelligenz auf diese Faktoren 171 c. Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Diagnosestellung 171 3. Diagnosefehler beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz 173 a. Fallbeispiel 174 aa. Fehlerquelle 1: Fehlfunktion und Versagen infolge eines Bedienungsfehlers und sonstiger äußerer Einflüsse 176 (1) Fehler in der Trainingsphase 176 (2) Fehler in der Anwendungsphase 178 (3) Fazit 179 bb. Fehlerquelle 2: Kl-Risiko verwirklicht 180 cc. Fehlerquelle 3: Bewertung des Entscheidungsvorschlags - Verstoß gegen den medizinischen Standard? 182 (1) Die Letztentscheidung und der „Goldstandard“ 183 (2) Anzuwendender Sorgfaltsmaßstab 183 (a) Dazwischentreten der Maschine 185 (b) Zwischenergebnis: Üblicher Sorgfaltsmaßstab anzuwenden 187 (3) Medizinisch-evidente Fehler: Ärztliche Anwendende hat falschen Diagnosevorschlag trotz gegenteiliger Fachkenntnisse übernommen 188 (4) Nicht medizinisch-evidente Fehler: Ärztlicher Anwendenden fehlte Expertise, um den Fehler zu entdecken 190 (a) Sorgfaltsmaßstab: Rechtsdogmatischer Ansatz 192 (b) Sorgfaltsmaßstab: Interdisziplinärrechtsdogmatischer Ansatz - Der technisch-medizinische-KI-Standard 194 (c) Diskussion: Ärztliche Anwendende als Haftungsknecht 198 (d) Anforderungen an einen technischmedizinischen Kl-Standard 204 (aa) Medizinischer Teil - bisheriger medizinischer Standard 205 (bb) Technischer Teil - neuer technischer Standard 206 (cc) Stellungnahme 212 b. ZusammenfassungundZwischenergebnis 214 IV. Beweisrecht des Diagnosefehlers - Grundsätze der Beweisverteilung nach § 280 Abs. 1 BGB 216 1. Der Befunderhebungsfehler, § 630h Abs. 5 S. 1 u. 2 BGB 217 a. Grober Befunderhebungsfehler, § 630h Abs. 5 S. 1 BGB 218 b. Einfacher Befunderhebungsfehler, § 630h Abs. 5 S. 2 BGB 218 c. Befunderhebungsfehler beiEinsatz von KI-Systemen 219 d. Zwischenergebnis 220 2. Diagnoseirrtum 221 a. Fundamentaler Diagnoseirrtum, § 630h Abs. 5 S. 1 BGB 221 b. Diagnoseirrtum bei Einsatzeines Kl-Systems 222 3. Ergebnis 223 V. Therapiefehler 225 1. Therapiefehler oder Therapiefreiheit? 226 2. Grenzen der Therapiefreiheit 227 3. Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Therapiefehler 228 a. Kl-Methode verfügbar, aber nicht genutzt 229 aa. Grenzen der Vertratbarkeit veraltete oder konventionelle Methoden anzuwenden 230 bb. Modernes Kl-System bereits angeschafft, aber Anwendung unterlassen 231 cc. Neuanschaffung wirtschaftlich zumutbar? 231 b. Kl-Methode verfügbar und genutzt 232 4. Rechtliche Bewertung von Neulandmethoden 233 5. Kl-Systeme als Neulandmethode 235 VI. Organisationsfehler 236 1. Organisationspflichten 237 2. Organisationsfehler beim Einsatz von Kl-Systemen 239 a. Fehlerquelle 4: Fehlfunktion und Versagen des KlSystems durch technischen Defekt 240 b. Fehlerquelle 1: Fehlfunktion und Versagen infolge eines Bedienungsfehlers 240 c. Fehlerquelle 2: Verwirklichtes KI-(Rest-)Risiko oder sonstige äußere Einflüsse 241 aa. Unterschied zu übrigen Behandlungsfehlern 241 bb. Grundsatz: Gute Organisation in allen Stadien geschuldet 242 cc. Haftungfürfehlerhafte Einstellung 243 dd. Stellungnahme 244 (1) Der Standardbegriff einer guten Organisation 246 (2) Medizinerinnen als professionell Betreibende 248 (3) Zwischenergebnis: Verschuldensprinzip 251 3. Zusammenfassung und Ergebnis 254 VII. Beweisrecht - Das „voll beherrschbare Risiko“, § 630h Abs. 1 BGB 256 1. Rechtshistorischer Hintergrund des voll beherrschbaren Risikos 256 2. Anwendbarkeit auf Kl-Systeme 258 a. Bezugspunkt der Beherrschbarkeit 258 aa. Telos des § 630h Abs. 1 BGB 260 bb. Teleologische Reduktion des § 630h Abs. 1 BGB 262 b. Bezugspunkt: Aufgabenbereiche von Kl-Systemen 263 c. Ergebnis 264 3. Nachweis der haftungsbegründenden Kausalität 265 a. Anscheinsbeweis 265 b. Organisationsfehler als grober Behandlungsfehler i.S.d. § 630h Abs. 5 S. 1 BGB 266 4. Ergebnis 268 VIII. Besondere Organisationspflichten - Die Grundsätze der Arbeitsteilung 269 1. Hintergrund 270 2. Vertikale Arbeitsteilung - Unzulässige Delegation an Nichtärzte? 270 a. Aufgaben des medizinischen Kernbereichs 271 b. Rechtsfolgen des Delegationsfehlers 273 c. Anwendbarkeit dieser Grundsätze auf Kl-Systeme 274 cc. Menschliche Aufsicht, Goldstandard und §§ 630a, 630b iV.m. §613 BGB 275 dd. Fehlende Rechtspersönlichkeit -fehlende Delegationsfähigkeit? 276 ee. Künstliche Intelligenz ist als neue Behandlungsmethode dem Kernbereich zuzuordnen 277 ff. Fiktion: Künstliche Intelligenz ist delegationsfähig 277 (1) Delegation von Aufgaben des Kernbereichs 278 (2) Lösungsvorschlag: Zertifizierung des KlSystems 278 (3) Delegation von untergeordneten Maßnahmen 279 3. Zusammenfassung und Ergebnis 280 IX. Übernahmeverschulden 280 X. Beweisrecht zum Übernahmeverschulden 282 XI. Behandlungsakzessorische Nebenpflichten 283 1. Die Dokumentationspflicht, § 630f BGB 283 a. Dokumentation nach der KI-VO 284 b. Dokumentation nach der MedizinprodukteVerordnung 286 2. Rechtliche Bewertung eines Verstoßes gegen die Dokumentationspflicht - § 630h Abs. 3 BGB de lege lata et de legeferenda 286 Viertes Kapitel - Ergebnisse und Vorschläge 289 Literaturverzeichnis 295
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Künstliche Intelligenz in der Medizin : eine Untersuchung der vertraglichen Arzthaftung mit Beschränkung auf den Bereich der Behandlungsfehler 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.