Das reformierte Bundestagswahlrechtwurde durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juli 2024 im Wesentlichen bestatigt. Damit hat die sogenannte Zweitstimmendeckung Bestand und der seit Jahren beklagten stetigen Vergroßerung des Parlamentes wurde Einhalt geboten.Der neue NomosKommentar zum Wahlrechterortert kritisch und umfassend die Wahlrechtsreform der Ampelkoalition vor dem Hintergrund der Karlsruher Entscheidung, vor allem hinsichtlich der Bestatigung der Zweitstimmendeckung und der erkannten Verfassungswidrigkeit der 5 % Sperrklausel bei gleichzeitigem Wegfall der sogenannten Grundmandatsklausel. Der Kommentar zeigt - wo geboten - Punkt fur Punkt weitere Reform- und Entwicklungspotenziale auf, so u.a. bei
der Geschlechterparitat,
der Absenkung des Wahlalters,
der Sperrklausel,
der Digitalisierung der Kandidatenaufstellung und der Stimmabgabe.Der Kommentar bietet rechtswissenschaftlich fundierte Kenntnisse und Perspektiven zum in Deutschland geltenden Wahlrecht in einem Band und ist so die "erste Wahl" fur Rechtswissenschaftler, Rechtspraktiker, Politiker, Journalisten und Interessierte. Neben dem BWahlG als "Leitgesetz" werden die Vorschriften des Europawahlgesetzes und der Wahlgesetze der Lander kommentiert.Das Autorenteam verbindet rechtswissenschaftliche Perspektive mit einem frischen Blick auf das Wahlrecht: Prof. Dr. Tristan Barczak | RiVG Dr. Jan-Marcel Drossel | Prof. Dr. Matthias Friehe | Prof. Dr. Patrick Hilbert | Prof. Dr. Till Patrik Holterhus | Dr. Laura Jung | AkadRat a.Z. Dr. Sven Jurgensen | NotAss. Dr. Roman Kaiser | Prof. Dr. Andrea Kießling | Prof. Dr. David Kuch | Jun.-Prof. Dr. Fabian Michl | Prof. Dr. Walther Michl | Johanna Mittrop | Jun.-Prof. Dr. Michael W. Muller | AkadRatin a.Z. Dr. Kristina Peters | Prof. Dr. Jochen Rauber | Jun.-Prof. Dr. Hannah Ruschemeier | Prof. Dr. Bettina Stepanek-Buhringer