Dissertation Universität zu Köln 2024. Includes bibliographical references.
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Abkürzungsverzeichnis 15 I. Einleitung 19 1. Stand der Forschung 21 2. Fragestellung und Vorgehensweise 29 II. Tierliche Rechtsgüter im positiven Recht 31 1. Normentheoretische Grundlagen 31 a) Unterscheidung von Verhaltens-und Sanktionsnormen 31 b) Bildung von Verhaltensnormen 35 aa) Legitimer Zweck 37 bb) Geeignetheit 40 (i) Bildung in der konkreten Situation 41 (ii) Bildung aus der Perspektive der Normadressat*innen 43 (iii) Eignung zur Verhaltensmotivation 44 cc) Erforderlichkeit 46 dd) Angemessenheit 49 ee) Sonderverantwortlichkeit 51 c) Rechtsgüter 53 aa) Positiv-rechtliche Quelle der Rechtsgüter 54 (i) Benennung von Rechtsgütern 55 (1) Verfassung 55 (2) Einfaches Recht 57 (ii) Abstrakte Gewichtung der Rechtsgüter 59 (1) Notwendigkeit einer Verhältnisskala 60 (2) Einfaches Recht 64 (3) Verfassung 71 bb) Entwurfeines materiellen Rechtsgutsbegriffs 73 (i ) Personale Rechtsgutslehren 73 (i i) Materieller Rechtsgutsbegriff 76 (i ii) Normative Bedeutung 82 2. Normentheoretische Analyse des Tierschutzrechts 88 a) „Vernünftiger Grund“ als Abwägungsgebot 88 b) Bestimmung und Gewichtung der Schutzgüter des Tierschutzrechts 93 aa) Schutz der sittlichen Ordnung in der Mensch-TierBeziehung 95 (i) Schutz der „richtigen“ Moral 96 (ii) Schutz der Sozialmoral 98 (iii) Schutz des sittlichen Empfindens 104 bb) Schutz des öffentlichen Friedens 110 (i) Verrohung des oder der Täter*in 110 (ii) Verstörende Wirkung der Tat 115 (iii) Gefahr von Reaktionen oder Nachahmungen durch Dritte 117 cc) Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen 119 dd) Schutz der Tiere selbst 121 (i) Gesetzeshistorie 122 (ii) Rechtphilosophische Begründung 125 (iii) Gewichtung tierlicher Rechtsgüter 128 (1) Fehlende Verbindung von tierlichen und menschlichen Rechtsgütern 129 (2) Keine hinreichende Konkretisierung durch das positive Recht 131 (3) Keine Kompensation durch Rechtsprechung und Sozialmoral 134 (4) Die Urteile des BVerwG zum Kükentöten als Beispiele des fehlenden Abwägungsmaßstabs 138 3. Zwischenergebnis 141 III. Die Abhängigkeit des Rechtsinhalts von der Rechtslegitimation 143 1. Verhältnis zum Streit um den Rechtsbegriff 144 2. Begriff der Verbindlichkeit 150 a) Verbindlichkeit und Geltung 150 b) Funktion der Verbindlichkeit des Rechts 153 c) Rationale Entscheidungsfindung 158 aa) Rationalität 159 bb) Gründe 165 cc) Tatsachenirrtümer 169 dd) Irrationalität 171 ee) Stellenwert empirischer Erkenntnisse 173 ff) Kontingenz von Gründen 175 d) Verbindlichkeit als Existenz von Gründen für die Normanwendung 176 e) Zwischenergebnis 179 3. Normative Bedeutung der Verbindlichkeit 180 a) Unverbindliche oder nicht allgemeinverbindliche Normen 182 b) Berücksichtigung gegenläufiger Gründe 188 aa) Notwendigkeit der Anerkennung gegenläufiger Gründe 189 bb) Grenzen der Anerkennung gegenläufiger Gründe 191 c) Zwischenergebnis 193 4. Sanktionierung als Anknüpfungspunkt für Verbindlichkeit? 194 a) Praktische Umsetzbarkeit einer sanktionsbasierten Verbindlichkeitsbegründung 198 b) Negative Prävention 201 aa) Negative Generalprävention 202 bb) Negative Spezialprävention 202 c) Unvollständigkeit einer rein sanktionsbasierten Verbindlichkeitsbegründung 205 d) Zwischenergebnis 208 5. Verbindlichkeit und Legitimität 208 a) Begriff der Legitimität 209 b) Legitimität als moralische Kategorie? 211 c) Bedingungen einer Rechtslegitimation 213 aa) Taugliche Prämissen einer Rechtslegitimationstheorie 213 bb) Normativer Individualismus 217 IV Legitimität nach Immanuel Kant 221 1. Legitimationstheorie Kants 222 2. Problem der personalen Reichweite des Rechts 228 a) Begriffder (Rechts-)Person bei Kant 230 aa) Begriffder moralischen Person 230 bb) Begriff der Rechtsperson 233 b) Logozentrische Erweiterung des Schutzes 238 aa) Methodisch unzureichende Argumente 241 bb) Das Argument von Regel und Ausnahme 245 cc) Das Tierliche im Menschen 252 dd) Beurteilungsverbot? 255 ee) Das Problem der Grenzziehung 259 ff) Zwischenergebnis 266 c) Prinzipielle Nichterkennbarkeit der Vernünftigkeit anderer 267 3. Zwischenergebnis 289 V. Legitimität im (Neo-)Hobbesianismus 291 1. Die Zweckrationalität desGesellschaftsvertrags 293 a) Naturzustand 293 aa) Zulässigkeit normativer Prämissen 294 bb) Zulässigkeit deskriptiver Prämissen 297 cc) Problemidentifikation 299 dd) Gleichheit im Naturzustand 305 (i) Allgemeinheit der Nachteilhaftigkeit 306 (ii) Gleiches Ausmaß der Nachteilhaftigkeit 312 b) Gesellschaftsvertrag 315 aa) Faktischer Gesellschaftsvertrag 317 bb) Hypothetischer Gesellschaftsvertrag 322 2. Zweckrationale Verbindlichkeit 324 a) Das Free-rider-Prob\em bei vollständig instrumentell vernünftigen Normadressat*innen 327 aa) Unendlich wiederholtes Gefangenendilemma 329 bb) Endlich wiederholtes Gefangenendilemma 331 cc) Untauglichkeit einer sanktionsbasierten Lösung 335 dd) Disposition zur Kooperation? 336 b) Das Free-rider-Prob\em bei bedingter Kooperationsbereitschaft 340 aa) Bedingte Kooperation 341 bb) Unsichereinformationsgrundlage 347 cc) Rationalität der Normbefolgung 349 c) Funktion und Legitimation von Sanktionsnormen 352 aa) Kein Ausschluss der Täterinnen aus der Gesellschaft 356 bb) Bestätigung und Stabilisierung des Kooperationsverhältnisses durch Strafe 358 d) Grenzen der kontraktualistischen Verbindlichkeitsbegründung 363 3. Der Inhalt des Gesellschaftsvertrags 367 a) Materieller Rechtsgutsbegriff 368 b) Gleichheit der Gesellschaftsvertragsmitglieder 373 aa) Gleichheit bei konstanten Vor- und Nachteilen 374 bb) Gleichheit als Ergebnis (hypothetischer) Verhandlungen? 378 cc) Gleichheit bei Berücksichtigung der Inkonstanz 384 c) Keine interpersonelle Aggregation von Interessen 392 d) Institutioneile Vorgaben 400 aa) Notwendigkeit positiven Rechts 400 bb) Notwendigkeit staatlicher Institutionen 402 e) Willkürverbot 405 4. Zwischenergebnis 406 VI. Egoistische Schutzkonzeption 409 1. Vertragsmitgliedschaft paradigmatischer Menschen 410 2. Anthropozentrischer Tierschutz 414 a) Keine Vertragsmitgliedschaft von Tieren 414 b) Reflexartiger, abgeleiteter Tierschutz 419 3. Logozentrischer Schutz nicht paradigmatischer Menschen 421 a) Gefahr des Statusverlusts 424 b) Argument der schiefen Ebene 427 aa) Zweifel an der Existenz einer schiefen Ebene 430 (i) „Euthanasie“-Verbrechen als historischer Beleg? 431 (ii) Gegenbeispiele 436 bb) Speziesgrenze als wirksamer Schutz gegen das Abrutschen? 437 cc) Zwischenergebnis 446 VII. Altruistische Schutzkonzeption 449 1. Quellen altruistischer Interessen 449 a) Persönliche Nähebeziehung 452 b) Mitleid 456 2. Altruismus im Kontraktualismus 464 a) Inhalt altruistisch begründeter Rechtsgüter 466 aa) Empfindungsfähigkeit als notwendige Bedingung des Schutzes 466 bb) Schutz der Entfaltungsbedingungen der Bezugsobjekte 472 cc) Keine Rechtsgutsqualität des Mitleids selbst 473 dd) Unrecht gegenüber Vertragsexternen oder gegenüber Vertragsmitgliedern? 476 (i) Mittelbare Schutzbegründung als Regel, nicht als Ausnahme 477 (ii) Inhaltsgleichheit von egoistisch und altruistisch begründeten Rechtsgütern 479 (iii) Zwischenergebnis 481 b) Berücksichtigungsfähigkeit altruistischer Interessen 482 aa) Gefühlsschutz und Recht 482 bb) Unmittelbare Förderung altruistischer Interessen durch das Recht 485 c) Verallgemeinerung des Mitleids 493 d) Generalisierung des Mitleids 498 e) Gewichtung altruistisch begründeterRechtsgüter 501 aa) Altruistische Interessen als Untergrenze der Rechtsgutsgewichtung 505 bb) Bewusstsein der Zufälligkeit? 507 cc) Unbeachtlichkeit faktischer Fehlvorstellungen 508 dd) Legitimatorische Arbeitsteilung 512 f) Kontingenz 521 g) Grenzen einer altruistischen Schutzbegründung 523 h) Zwischenergebnis 529 3. Implikationen für den Schutz von Tieren 530 a) Status tierlicher Rechtsgüter 531 b) Interessenfähigkeit von Tieren 535 aa) Möglichkeit einer Erkenntnis tierlichen Erlebens 535 bb) Abgrenzung zu nicht empfindungsfähigen Entitäten 539 c) Inhalt tierlicher Rechtsgüter 543 d) Gewichtung tierlicher Rechtsgüter 546 aa) Vergleichbarkeit menschlichen und tierlichen Leids 546 bb) Stärke des Mitleids mit Tieren 549 (i) Methodische Probleme der empirischen Bemessung des Mitleids 552 (ii) Empirische Untersuchungen des Mitleids mit Tieren 555 (iii)Zwischenergebnis 563 e) Handlungspflichten zugunsten von Tieren 566 f) Konsequenzen für wichtige Fallgruppen 574 aa) Konsum von Tierprodukten 575 bb) Tierversuche 588 cc) Tötung von Wildtieren 600 g) Notwendigkeit einer Reform des positiven Rechts 605 aa) Verhaltensnormebene 606 bb) Sanktionsnormebene 614 cc) Rechtsdurchsetzung 618 VIII. Schluss 621 1. Zusammenfassung und wesentliche Ergebnisse 621 2. Offene Fragen und Ausblick 625 IX. Anhang (zu Kapitel V. 3. b) cc)) 631 Literaturverzeichnis 641
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Das Gewicht tierlicher Rechtsgüter : zur Stellung vernunftunfähiger Wesen im Gesellschaftsvertrag 이용현황 표 - 등록번호, 청구기호, 권별정보, 자료실, 이용여부로 구성 되어있습니다.